Kunsttherapie im Reitstall

Die Kunsttherapie gehört seit langem zu den Kreativtherapien in Tannheim. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass das gestalten von Bildern und andere künstlerische Tätigkeiten eine heilende Wirkung haben. Dabei geht es nicht darum, Kunstwerke zu erschaffen, sondern einen Zugang zu seiner inneren Welt zu bekommen. Das erschaffene Bild wird in der Kunsttherapie zum Spiegel der Seele.

Die Kunsttherapie ist eine relativ junge Disziplin. Erfolgreich setzen wir sie auch in der Reittherapie ein, um psychosomatische und psychiatrische Blockaden von REHA-Kindern zu lösen. Bevorzugt bieten wir Kunsttherapien in Kleingruppen an.

Das bemalen eines Therapiepferdes ist zunächst eine riesige Herausforderung für die „Künstler“. Zu ungewöhnlich ist die lebende „Leinwand“! Schnell sind allerdings die Hürden abgebaut, wenn die ersten Symbole auf dem Pferdekörper aufleuchten. Dabei darf man keine Angst vor schmutzigen Fingern haben. 😀 Das Schaffen eines Kunstwerks • macht Stolz • macht Glücklich • macht Spaß • bringt Freude • bringt Harmonie • bringt Leichtigkeit • ermöglicht Kreativität auszuleben • hilft sich auszudrücken. 😍 😂

Der Stolz über das geschaffene Kunstwerk ist zum Schluss riesig und wird natürlich sehr gerne allen Kindern und Eltern der REHA zum Abschluss präsentiert.

Bienenvolk für unsere Bienenwiese

Was wir uns schon bei der Pflanzaktion zur Bienenwiese gewünscht haben, wird nun Wirklichkeit. Sowohl die Geschäftsführung der Nachsorgeklinik wie auch die ärztliche Leitung der Klinik haben keine Einwände gegen ein eigenes Bienenvolk erhoben. Die Anschaffung hat der Förderverein deshalb bereits beauftragt, da die Spendensumme zur Bienenwiese höher ausfiel und die Anschaffung des Bienenvolkes damit abgedeckt ist.

Die üppig blühende Bienenwiese wird in Zukunft sicher durch das Tannheimer Bienenvolk erfolgreich bestäubt. So vermehren sich in den nächsten Jahren ganz natürlich viele unserer neu eingesäten Blumen.

Gespannt sich wir schon auf den ersten “Tannheimer Nachsorge-Honig“. Die Honigmenge wird anfänglich begrenzt sein – aber für ein nettes Abschiedsgeschenk an alle REHA-Familien könnte es reichen. Das wäre doch eine süsse Überraschung für unsere Patienten und eine bleibende Erinnerung an erholsame Wochen in Tannheim.

Stark – wir sind Tannheim

Seit wenig Tagen liegt das erste Magazin „Stark – wir sind Tannheim“ vor. Ein gelungenes Werk über die Arbeit in der Klinik, das Personal, über Patienten und auch über unsere Reittherapie.
Wir sind sehr stolz, Teil dieser grossartigen REHA-Arbeit hier in Tannheim zu sein. Aber lesen Sie selbst! In Zusammenarbeit mit dem Südkurier werden in Zukunft weitere Interessante Momente festgehalten.

Einfach Bild antippen!

Morgens um 7.15 Uhr…

…die Stalltüren gehen auf und ein kleines Team fleißiger Helferlein kommt herein.

Mit viel Freude und hoch motiviert werden die Ställe ausgemistet und die Tiere gefüttert. Und gaaaanz wichtig, natürlich viel gekuschelt…Wir sagen Danke für Eure Hilfe und kommt zum Ende der REHA mit Euren Eltern gut nach Hause. 🙂 Alle Tiere des Streichelzoos sind Euch sehr sehr dankbar. 🐾🐇🐱

Vorher und jetzt!

Unsere gemeinsame Bienenwiese ist zum Blumenmagnet auf dem weitläufigen Gelände der Nachsorgeklinik Tannheim geworden. Zwei Bilder verdeutlichen den Unterschied zwischen der Idee und der heutigen Blütenpracht. Selbst unsere Therapiepferde scheinen hiervon angetan zu sein, denn keines der Pferde hat bislang den Versuch unternommen, die Wiese „abzugrasen“ 🌸🌺🦓

Der blühende Kontrast zur angrenzenden Wiese und dem Zugangsweg zum Allwetterplatz macht nun was her. Und täglich vermehrt sich die Blütenpracht! Die Bienenwiese ist ein Volltreffer und setzt auf dem Geländes des Reitstalls und der Reithalle einen farbenfrohen Klecks mit tausenden Blüten.

Zurück zur Therapiearbeit

Nach dem aufregenden Überraschungsbesuch mit Christin Stark und Matthias Reim kehrt der Therapie-Alltag wieder im Reitstall in Tannheim ein. Und dann heißt es wieder: Aller Anfang ist schwer. Hufe auskratzen, satteln, trensen, aufsteigen, reiten, … alles neue Erfahrungen und Herausforderungen für unsere Patienten- und Geschwisterkinder, Herausforderungen an denen die Therapie-Kinder wachsen. 💪🦓🥰

Stark wie ein Löwe: Matthias Reim

Matthias Reim zu Gast in Tannheim – er erneuerte sein Versprechen, den Song „Stark wie ein Löwe“ der Stiftung Deutsche Kinderkrebsnachsorge und damit den Kindern der Nachsorgeklinik Tannheim zu widmen.

Voller Spannung erwarteten gestern die kleinen Patienten und deren Familien den Schlagersänger Matthias Reim, der sich zu einer Autogrammstunde bei uns angekündigt hatte. Mit dabei hatte er seinen neuen Song „Stark wie ein Löwe“, mit dem er die Stiftung Deutsche Kinderkrebsnachsorge und damit auch die Tannheimer Klinik unterstützt. Pandemiebedingt wurde die Veröffentlichung des Songs verschoben, soll aber nun in Kürze an den Start gehen. Mitgebracht hat er auch seine Partnerin Christin Stark.

Sie ist ebenfalls Schlagersängerin und beglückte die kleinen Patienten mit ihrer herzlichen Art und verteilte nach dem gemeinsamen Rundgang durch die Klinik ebenso fleißig Autogramme wie Matthias Reim selbst. Schön, dass die Beiden Tannheim einmal aus der Nähe sehen wollten. Viel Erfolg für „Stark wie ein Löwe“.

Was Andrea Müller und Volker Kugel versprochen haben, trägt nun bunte Blüten

Aufgrund der Höhenlage von Tannheim zeigt sich die Blütenpracht mit etwas Verspätung nun um so üppiger. Mit der Wucht der Natur entstand in den letzten Tagen ein riesiger Blumenteppich und ziert den neu angelegten Pflasterweg zum Allwetterplatz. 150 qm Blütenteppich – und es summt und brummt. Genau so wollten wir es.

Dank 156 Spenderinnen und Spender vollendeten wir das wichtigste Projekt des Fördervereins in den letzten Jahren. Begonnen hatte es mit dem Allwetterplatz (Paddock), gefolgt vom Pflasterweg um unsere Therapiepferde vor Verletzungen zu schützen. Den Abschluss bildet nun die 150 qm große Bienenwiese, die mit einer üppigen Blütenpracht das Gelände der Reittherapie beeindruckend verschönert. Wir sagen allen Spenderinnen und Spender sowie den vielen helfenden Händen ein herzliches Dankeschön.

Und zum Abschluss natürlich noch einige Schnappschüsse von der riesigen Bienenwiese, an der sich alle täglich erfreuen

KINDER bekommen VORFAHRT

Politik beweist Herz! Riesenfreude und Erleichterung löste die Nachricht aus, dass sich Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gemeinsam mit dem Generalinspekteur Eberhard Zorn dazu entschieden haben, den geplanten Standortübungsplatz vor unserer Klinik n i c h t weiter zu verfolgen.


„Feststimmung“ herrschte somit beim Bekanntwerden der tollen und wichtigen Nachricht für unsere Kinder! Diese feierten wir mit den Kindern und Familien, die sich aktuell hier in Tannheim erholen. Der DANK gilt stellvertretend für alle betroffenen Kinder und Familien, die hier nun auch künftig Ruhe finden und so Kraft und neuen Mut für Ihre Schicksale schöpfen können. Danken wollen wir aber auch allen, die uns bei diesem schwierigen und langen Kampf unterstützt haben. Das kämpfen hat sich gelohnt.

Standortübungsplatz der Bundeswehr wird nicht weiter verfolgt!

Mit großer Freude und Dankbarkeit haben wir die Nachricht zur Kenntnis genommen, dass sich Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gemeinsam mit dem Generalinspekteur Eberhard Zorn dazu entschieden haben, den geplante Standortübungsplatz vor unserer Klinik nicht weiter zu verfolgen. Dies ist ein großer Tag der Freude und der Erleichterung.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung war auch der Besuch des Generalinspekteurs Eberhard Zorn, der seinerzeit mit großer Empathie und Anteilnahme unsere Klinik besuchte, sich mit den Patienten unterhielt und sicher erkannte, dass man kranken Kindern und verwaisten Familien den Vorzug geben muss, vor den vermeintlichen Bedürfnissen eines einzelnen Bundeswehr-Standortes.

Maßgeblich waren sicher auch die vielen Einsprüche, nicht nur die 68.000 Unterschriften der Petition sondern auch die vielen Stellungnahmen durch unsere Gesellschafter, der Fachverbände und befreundete Organisationen. All dies hat bewirkt, dass die Nachsorgeklinik Tannheim auch in Zukunft eine Oase der Ruhe bleiben wird.

Allen, die sich daran beteiligt und engagiert haben, sagen wir ein HERZLICHES DANKESCHÖN!

Der Kampf mit dem Zaumzeug

Das Anlegen des Zaumzeuges bei Pferdes sollte sanft, aber bestimmt erfolgen. Ein wichtiger Lernschritt nicht nur für Reiter, auch für unsere Patienten: Zukünftig Dinge sanft, aber bestimmt zu tun.

Um problemlos das Zaumzeug anlegen zu lassen, muss ein Pferd lernen, auf Kommando (ein Stimmkommando) den Kopf zu senken, das Maul auf leichte Einwirkung hin zu öffnen und sich bereitwillig die Trense einlegen zu lassen. Wichtig: Für jeden Schritt in die gewünschte Richtung loben und nicht zu viel auf einmal erwarten. Merkt das Pferd, dass es die Hand nicht so einfach los wird, hält es irgendwann inne. Erst in diesem Moment sollte man die Hand wegnehmen und das Pferd ausgiebig loben. Und wieder ein kleines Stück Sozialkompetenz erlernt.

Eins, zwei, drei und HOPP

Das selbstständige Aufsteigen erfordert viel körperliches Geschick, ein bisschen Kraft und ganz viel Vertrauen in das eigene Können.

Aufsteigen, damit fängt das Reiten für alle an, egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi: Irgendwie muss man ja aufs Pferd kommen.

Üblicherweise steigt man in allen Reitarten von links auf, dass heißt, dass Pferd steht rechts neben dem zukünftigen Reiter. „Zukünftig“ bezieht sich auf den alten Reiter-Spruch „Ein Pferd ohne Reiter ist immer noch ein Pferd – ein Reiter ohne Pferd nur noch ein Mensch“ 😀🦓😂