Lange hat uns die Planung des Wildrosen-Weges und des DenkMal-Platzes beschäftigt. Inzwischen sind alle Bauausführung klar und besprochen, das es nun an die Umsetzung geht. Am Montag, 18. Mai, war pünktlich der Baustart für das dritte Großprojekt des Fördervereins auf dem Klinikgelände. Erwin Halter und sein Team sind zunächst damit beschäftigt, den verwilderten Hang in Griff zu bekommen, um anschließend daraus einen Wildrosen-Weg zu gestalten, der sich jährlich verändern und blütenreicher werden wird. So zumindest die Prognose von Volker Kugel, der für diese Planungen verantwortlich zeichnet. Was wir allerdings nicht erwartet haben, ist der verwilderte Zustand des Hangs entlang des Wildrosen-Weges. Hierfür investieren wir weitere 4,5 TEuro, um mit schwerem Gerät das schier endlose Wurzelwerk zu durchbrechen und einen geeigneten Pflanzuntergrund für die vielen bunten Rosen zu schaffen. Erwin Halter ist aber guten Mutes, dass das trotz schwerem Untergrund zu schaffen ist.


Die Hangbearbeitung ist natürlich die erste Aufgabe in der langen Liste der Bauausführungen. Klar ist, die schweren Geräte müssen erst von der Baustelle verschwunden sein, bevor mit dem einzigartigen Holzweg überhaupt begonnen werden kann. Deshalb muss auch die 8 cm dicke Hackschnitzelauflage für den Hang zuvor eingebracht werden, denn auch sie wiegt mehrere Tonne und würde sämtliche Aufbauten ruinieren. Also „Step by Step“. Die nächsten Tage werden auch für uns spannend.

Besonders freuen wir uns auf die beiden Cortenstahl-Elemente. Zum einen ist es das Mondtor, das den Eingang zum Wildrosen-Weg markiert, zum anderen ist es die 5 Meter breite Herzform auf dem Denkmal-Platz, um künftig die neuen Gedenksteine der Verwaisten-Familien aufzunehmen. Beide Elemente sind Schwergewichte und müssen äußerst vorsichtig in das Gelände eingebracht werden. Alles heikle Aufgaben, weshalb wir Profis hierfür beauftragt haben. Alle Arbeiten werden natürlich von der Haustechnik der Klinik begleitet. Bekanntlich sehen acht Augen mehr als vier. Wir sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis.

Passend zum Baustart des Wildrosen-Weges und des DenkMal-Platzes erhielten wir ein berührendes Video zur Verfügung gestellt, dass Sabrina als Teilnehmerin der Verwaisten-REHA auf einem Spaziergang im Tannheimer Wald aufgenommen hat. Sie erzählt ihren Leidensweg und zieht bemerkenswerte Schlussfolgerungen für ihre künftige Lebensweg. Offensichtlich nutzte sie die REHA-Zeit dazu, ein Stück Lebensfreude wieder zu finden. Ihr Gedenkstein auf dem DenkMal-Platz hilft ihr hoffentlich, loszulassen und in eine neue Lebensphase einzutreten.
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