Am 16. Mai fand ab 14 Uhr die Mitgliederversammlung des Fördervereins für das Geschäftsjahr 2025 im Reiterstüble der Reithalle statt, um den Haushalt 2025 rechtlich abzuschließen. Mehr als 35 Personen folgten interessiert den Ausführungen. Alle notwendigen Beschlüsse und Wahlen wurden einstimmig genehmigt und hiermit das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen. Für zwei weitere Vorstandsjahre wurden Stellvertreterin Dr. Petra Brenneisen-Kubon, Schriftführer Klaus Faber, Beisitzer Frank Merkt und Beisitzerin Anja Keller gewählt. Alle nahmen Ihre Wiederwahl dankend an.


Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr fiel besonders ausführlich aus, da mit dem Wildrosenweg und DenkMal-Platz ein weiteres Großprojekt des Fördervereins in Angriff genommen wird. Mehr als 57 TEuro werden in den nächsten Tagen investiert, um den DenkMal-Platz über das Klinikgelände erreichbar zu machen. Bislang gelangten verwaiste Familien mit Ihrem Gedenkstein nur über Umwegen auf den Denkmal-Platz. Die Niederlegung des Gedenksteines ist das wichtigste Ritual der REHA-Familien, um von Ihren Verstorbenen Abschied zu nehmen und „loszulassen“ zu können. Erwin Halter wird am Montag, den 18. Mai damit beginnen, das nicht ganz einfache landschaftsgärtnerische Projekt umzusetzen. Ein mehr als 80 Meter langer Holzsteg mit einem Mondtor sowie ein 5 Meter großes Cortenstahl-Herz bilden den Blickfang für dieses Projekt. Das Herz wird von der Nachsorgeklinik gestiftet, wie Geschäftsführer Thomas Müller bestätigte. Wir freuen uns sehr auf die Fertigstellung.

Weitere Höhepunkte der Mitgliederversammlung bildeten die Vorträge von Prof. Dr. Döring sowie von unseren Reittherapeutinnen Kristin Betz und Maria Theiler. In sehr detaillierten Ausführungen beschrieben sie die Wirkungsweisen der verschiedenen therapeutischen Ansätze und machten deutlich, dass teilnehmende REHA-Kids, aber auch Erwachsene spielerisch riesige Entwicklungsschritte nehmen. Frau Prof. Dr. Döring sieht in der geleisteten Arbeit eines der Hauptargumente für eine REHA in Tannheim. Mehr als 90 Prozent der REHA-Teilnehmer geben in den Vorbereitungsgesprächen an, an der Reittherapie gerne teilzunehmen. In den nächsten Jahren soll mit einer vertieften Studie die Wirkungsweise der Reittherapie wissenschaftlich untermauert werden. Ein mehr als spannender Ausblick.


Der Abschluss fand standesgemäß in der Reithalle statt. Die Voltigiergruppe des Reitvereins St. Hubertus aus Villingen zeigte den begeisterten Mitgliedern ihr Können und bekam natürlich einen großen, belohnenden Beifall an Ende ihrer Aufführungen. Neun junge Mädchen bewegten sich auf Schulpferd Rieke so gekonnt, als wäre es das einfachste auf der Welt. Wer allerdings es schon einmal ausprobiert hat weiß, wie schwer die Balance auf einem Pferderücken zu halten ist. Deshalb waren ihre Trainerinnen Hanna Bühler und Madita Gutberlet ebenfalls sehr begeistert von Ihren bunt gekleideten Schützlingen.





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