Danke für 20 Jahre in Tannheim

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Carino unser dienstältestes Therapiepferd ging in Pferde-Rente. Doch bevor es soweit war, gab es noch einen Gesundheitscheck mit anschließender Zahnbehandlung sowie eine ausgiebige Fellpflege. Nach all den Vorbereitungen war er schon ganz neugierig auf sein zukünftiges Zuhause.

Vor wenigen Tagen war es dann soweit. Unser Carino durfte, nach 20 Jahren als Therapiepferd der Nachsorgeklinik Tannheim, in sein neues Zuhause ganz in der Nähe umziehen. In diesen 20 Jahren zauberte er viiielen, viiielen Kindern ein Lächeln ins Gesicht und ließ sie ihre Erkrankung oder die Erkrankung eines Geschwisterkindes für einige Momente vergessen.

Unser Leiter der Reittherapie, Arnold Seng, brachte Ihn persönlich in seine neue Unterkunft. Auch Ihm fiel der Abschied, nach 20 erfolgreichen Therapiejahren, sichtlich schwer. Carino wird zukünftig mit anderen Pferden in einer Offenstall-Haltung stehen, etwa fünf Autominuten von hier. Carino – das Team der Reittherapie und Deine Pferdekumpels wünschen alles Gute.🍀🌻🐴

Vielen Dank an den Förderverein von Tannheim und Frau Kammerer, dass Ihr Ihm noch viele entspannte Jahre schenkt. 😊

Verwaiste Kampfschmuser

Wir zwei, Roland und Thomas aus dem Hasenstall, haben ein großes Problem.

Normalerweise kommen uns jeden Montag zahlreiche Kinder aus der Klinik besuchen. Diese streicheln liebevoll unsere unbändige Löwenmähne in Form. Wir halten jeden Tag Ausschau und können es kaum erwarten, dass die kleinen Friseure wieder um uns rum wuseln. So eine Sturmfrisur ist halt nur eine Notlösung.🐇🐰

Wir freuen uns schon sehr, wenn viele Kinder wieder nach Tannheim kommen und uns im Streichelzoo besuchen.

Reittherapie in Corona-Zeiten

Vielleicht überlegt sich der ein oder andere, was machen denn die Reittherapeuten aus dem Tannheimer Therapiestall in diesen Tagen? Arnold und Nick planten kurzerhand um und erledigen nun anfallende Arbeiten in Eigenregie. So zum Beispiel die Zaunerweiterung des Streichelzoos.

Jedoch wären alle froh, den Traktor so schnell wie möglich wieder gegen Therapiepferde mit Kindern zu tauschen. Dennoch – Untätigkeit gibt es hier nicht.

April REHA doch abgesagt

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Danke für die großzügige Unterstützung der vielen fleißigen Hände!

Leider mussten wir uns gegen eine Wiedereröffnung für die April Reha entscheiden. Wir hatten angestrebt durch sehr strenge Regeln und Verschärfung unserer Hygiene-Maßnahmen die Reha isoliert und sehr gut beschützt durchzuführen. Hochrisikopatienten, wie Herz- und Lungentransplantierten hatten wir bereits früh abgesagt. Eine Anreise war nur mit dem PKW erlaubt. Die Kostenträger hatten uns ermahnt unbedingt an unserem Rehaauftrag zu erfüllen. Auch unsere Patienten wollten trotz der Auflagen und trotz des Risikos kommen. Das Vertrauen und der große Zuspruch macht uns sehr stolz! – Wir haben in den letzten 2 Wochen sehr viel beraten und alle Gründe und Argumente diskutiert. Wir planten trotz Gründen einer Nicht-Wirtschaftlichkeit für 90 Patienten und ihren Familien unsere Haus wieder in Betrieb zu nehmen.

Nun bestand zusätzlich die Bitte der Fachgesellschaften auch die Reha zu pausieren. Das bestehende Kontaktverbot steht im großen Gegensatz zu unserem gruppendynamischen Programm. Auch die weiterhin sehr dynamische Entwicklung der Covid 19 Pandemie mit nun auch in Deutschland steigender Zahl der Corona-Todesfälle hat uns dazu bewogen das Haus nicht wieder zu öffnen. Es ist sehr wichtig, zu Hause zu bleiben und das Kontaktverbot einzuhalten.

Aktuell laufen die Planungen für die Mai Reha. Eure Mundmasken werden gebraucht und getragen. Wir werden wieder öffnen! Jedoch müssen wir die Ostertage dazu nutzen die aktuelle Situation zu beobachten und die Möglichkeit einer Reha zu erarbeiten. Brauchen wir weitere Mundtücher? Ja, jedoch werden wir in den nächsten Tagen die noch erwartenden Spenden erfassen. Grob benötigen wir 1000 Mund-Nasen-Tücher für Patienten, Familien und Personal. Diese werden für die nächsten Reha benötigt. FFP2 Masken bitte an die Intensivstation Schwestern und Ärzte spenden. Danke für Eure Unterstützung. Bis bald, Euer Team Tannheim.

Danke an unsere Näherinnen

Hatte wir noch vor 2 Tagen um Hilfe gebeten:

Die neue REHA startet nun ab 06.04. Deshalb benötigen wir für jeden Patienten und Mitarbeiter Mundschutze. Wir bitten um Unterstützung, gerne auch in Form von selbstgenähtem Stoff-Mundschutz. Danke Team Tannheim

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Daraufhin erhielten wir umgehend Unterstützung.

WIR SAGEN #DANKESCHÖN !!!😍 Die momentane Situation ist für jeden Einzelnen von uns eine #Herausforderung. Für uns ist es deshalb umso schöner, zu sehen, dass wir diese schwierige Zeit nicht alleine durchstehen müssen! Wir möchten uns bei allen #Näherinnen ❤️-lich #bedanken! Durch Eure #Unterstützung haben wir schon einige #Mundschutze😷 zusammen bekommen, die wir für unsere Patienten der #April-Reha verwenden können. 🤗

#DANKE für Euer #Durchhaltevermögen und die #Verbundenheit zu unserer Nachsorgeklink!❣️

 

30 Jahre Deutsche Kinderkrebsnachsorge

Die kleine Sarah ist erst vier Jahre alt, doch das Mädchen lebt von Geburt an mit einem schweren Herzfehler. Jetzt zeigt Sarah der Welt ihren Kampfgeist – mit sehr viel Mut und einer unmissverständlichen Ansage. Entschlossen an ihrer Seite: Handball-Europameister Martin Strobel.

30 Jahre Deutsche Kinderkrebsnachsorge

Tausende Kinder sind schwer krank – und unfassbar tapfer. Tag für Tag stellen sie sich Krebs, Herzkrankheiten oder Mukoviszidose entgegen. Die DEUTSCHE KINDERKREBSNACHSORGE – Stiftung für das chronisch kranke Kind steht den kleinen Kämpfern und ihren Familien seit 30 Jahren zur Seite. Zeigen auch Sie Ihren Kampfgeist: Mit einer Spende helfen Sie uns, den Betrieb der Nachsorgeklinik Tannheim im Schwarzwald zu erhalten und so die dringend benötigten Behandlungsplätze langfristig sicherzustellen.

CORONA: Jetzt erst recht!

Die Nachsorgeklinik Tannheim ist aktuell geschlossen. Bedingt durch die Ausbreitung des Coronavirus steht die Deutsche Kinderkrebsnachsorge vor ungeahnten Herausforderungen. Sicher ist nur: Niemals zuvor waren wir auf finanzielle Zuwendungen so dringend angewiesen wie in diesen Zeiten.

Jetzt Kampfgeist zeigen: www.kinderkrebsnachsorge.de/mitkämpfer

#DeutscheKinderkrebsnachsorge #Kinderkrebsnachsorge #DKKN #30Jahre #Mitkämpfer #MartinStrobel

Ostern feiern in Zeiten von Corona

Einmalige Zeiten. Viele von Ihnen arbeiten in dieser Krise von zu Hause aus. Das Leben läuft in Zeitlupe und spielt sich vor allem in den eigenen vier Wänden ab. Wenn Sie Kinder habt, machen Sie sich wahrscheinlich ständig Gedanken, wie sie am besten beschäftigt und bei Laune gehalten werden können. Und bald steht Ostern vor der Tür. Wie können Sie also Ostern feiern in Zeiten von Corona?

Jetzt erst recht: Ostern in Zeiten von Corona

Osterfest-feiern

Gerade jetzt, wo Sie viel mehr Zeit als sonst haben, können Sie sich und Ihren Kindern  Lichtblicke in der veränderten Zeit schenken. Intensive Momente, die besonders hell aufleuchten. Wecken Sie die Vorfreude auf das Osterfest schon jetzt. Verwandeln Sie  zum Beispiel gemeinsam Ihre Wohnung in ein frühlingshaftes Osterparadies in hellgrün, knallgelb, natürlich in kunterbunt. Dafür ist Basteln angesagt. Und plötzlich wird Ostern feiern in Zeiten von Corona ein Erlebnis.

Bastelideen für eure Osterlandschaft

ostern feiern2

Eier auspusten und zusammen anmalen macht einfach Spaß, auch wenn anschließend eine kleine Putzaktion ansteht. Hängt die bemalten Eier dann an Frühlingszweige, an Lampen, an Möbelknaufe und Bilderrahmen. Sie haben garantiert Bunt-, Krepp- oder Transparentpapier in den Schubladen seit Jahren herumliegen. Schneidet Ostereier, Häschenköpfe, Schmetterlinge aus und klebt sie auf alle möglichen freien Flächen, auf Spiegel und Bilder. Bastelt Osterhasen-Girlanden und schmückt damit Eure Räume. Und –  wie wäre es, wenn Sie an Ihre Lieben, die Sie gerade nicht besuchen könnt, selbst gebastelte Osterkarten verschickt? Sie werden es lieben!

In diesem fröhlich-bunten Sinne wünschen wir als Vorstand des Fördervereins all unseren Mitgliedern, Förderern und Freunden ein sicher verändertes, ungewöhnlich spannendes und gefühlt neues Osterfest 2020. Dennoch – der österliche Christus-Gedanke sollte unverändert in Ihren Gedanken stattfinden dürfen. Bleiben Sie uns auch in Zukunft eng verbunden und vor allen Dingen gesund! 

Nach Lüge von Vater: Keine Patienten in Klinik angesteckt

Von Martina Zieglwalner 26.03.2020 – 06:00 Uhr

Die Nachsorgeklinik Tannheim kann nach derzeitigem Stand am 6. April wieder den  Betrieb aufnehmen. Foto: Eich

Die Nachsorgeklinik Tannheim kann nach derzeitigem Stand am 6. April wieder den Betrieb aufnehmen. Foto: Eich

Villingen-Schwenningen-Tannheim – Großes Aufatmen in der Tannheimer Nachsorgeklinik: Nachdem die Reha­einrichtung wegen eines mit dem Coronavirus infizierten Vaters alle jungen Patienten und ihre Angehörigen heimschicken musste, hat sich bisher niemand angesteckt – weder bei den Mitarbeitern noch in den betreuten Familien.

„Gott sei dank“, stellen die beiden Geschäftsführer Thomas Müller und Roland Wehrle unisono fest. Alle Tests seien negativ gewesen und so könne die Klinik ab 6. April wieder krebs-, herz- und mukoviszidosekranker Kinder und Jugendliche samt ihren Familien zur Reha aufnehmen.

Bewährt hätten sich in dieser Situation die hohen Hygienestandards, ist sich Wehrle sicher. Die Klinik habe viele Spender mit Desinfektionsmittel für die Hände aufgestellt und die Patienten samt deren Familien bei der Ankunft auf die richtigen Verhaltensweisen hingewiesen.

Viele Spenden eingegangen

Froh sind er und Müller über all die tollen Rückmeldungen, die sie in den vergangenen Tagen bekommen haben, auch von den Familien, die in der vergangenen Woche frühzeitig die Koffer packen mussten. Viele Spenden seien eingegangen, um der Klinik in dieser wirtschaftlichen Schieflage zu helfen, erklärte Wehrle. Fehle es durch den frühzeitigen Abbruch der Reha doch an fest einkalkulierten Einnahmen. Derzeit gebe es Gespräche, ob die Klinik finanzielle Unterstützung aus dem staatlichen Rettungsschirm bekomme oder die Versicherung einspringe. Zur Not müsse die Klinik zunächst auf Spenden aus dem Weihnachtsaktion zurückgreifen, die für den Bau eines Kinderhauses geplant gewesen seien, um den Betrieb sicherzustellen.

Um so mehr hoffen Müller und Wehrle, dass am 6. April wieder der Alltag in Tannheim einkehrt. Wenn es erst Anfang Mai weitergehen könne, „wäre das eine Katastrophe“, erklärt Wehrle. Auf 1,4 Millionen Euro summiere sich das Minus, falls die vierwöchige Reha zwei Mal ausfallen müsse. Aber auch für die Mitarbeiter sei die Wiederaufnahme des Betriebs existenziell, stellt Müller fest.

Die Rehaträger jedenfalls hätten schon wieder eine Fülle von Zusagen erteilt. Und in enger Abstimmung mit Patienten und Kliniken gehe es an die Planung der nächsten Reha-Wochen. Auf alle Fälle sei vorgesehen, weniger Kinder und deren Angehörige als üblich aufzunehmen, um mehr Abstand zu schaffen. Das führe allerdings zu einem weiteren Ausfall von 200.000 Euro je Vier-Wochen-Turnus.

Geschäftsführer blicken nach vorne

Müller und Wehrle geben sich dennoch optimistisch. „Tannheim ist es gewohnt, immer nach vorne zu blicken“, schildert Wehrle die Stimmung im Team. Diese Energie übertrage sich von den Patienten, die selbst in ihrer schweren Situation noch Lebensmut ausstrahlen, ergänzt Müller. Gerade in Zeiten der Corona-Krise würden sich viele Familien gut in Tannheim aufgehoben fühlen, erläutert Wehrle. Bestehe bei den ­Reha-Teilnehmern doch ein besonderes Risiko, falls sie an Covid-19 erkranken würden. Da vermittle ihnen die Tannheimer Klinik das Gefühl, sich auf einer geschützten Insel zu befinden. So wollen die beiden Geschäftsführer und ihre Mitarbeiter auch in den nächsten Wochen und Monaten den Kinder und Jugendlichen weiter zur Seite stehen.

Die Tannheimer Nachsorgeklinik hat angesichts der Corona-Krise die Sicherheitsvorschriften noch einmal nach oben geschraubt. Schon die Anreise ist nur noch im Privatwagen erlaubt, um eine mögliche Ansteckung in öffentlichen Verkehrsmitteln zu vermeiden. Bei der Ankunft heißt es dann, die Patienten und deren Angehörige auf Fieber zu kontrollieren. Falls es einen Verdachtsfall gibt, kann die Klinik die Betroffenen vorübergehend in Familienappartements isolieren. Beim Ausfüllen des Fragebogens macht die Klinikleitung verstärkt auf die Konsequenzen von falschen Antworten aufmerksam. Und sie appelliert an ihre Mitarbeiter, sich mehr denn je an die Kontaktsperre zu halten.