Wer kam auf die Idee, an einem Tag das Dach zu begrünen und die Hochbeete zu renaturieren?


Was für eine Mammut-Aufgabe. Am besten konnte man den Umfang erkennen, als Erwin Halter mit dem gesamten Material in Tannheim ankam. Mehr als 2,2 Tonnen Material mussten auf das Dach und in die Hochbeete. Und das von Hand! Unfassbar – und das mit nur sechs Männern. Nur Erwin Halter und Volker Kugel war sich da noch sicher.

Nach der Dachreinigung und Isolierung folgte das Dachgranulat, gefolgt von Kieselsteinen für den Dachrand. Natürlich bildeten wir eine Menschenkette, aber mit zunehmender Anzahl von Säcken voll Granulat und vor allem schwere Einer mit Kies wurden die Arme schwer und gefühlt auch länger. Witzig war, dass wir bis auf den letzten Kieselstein das gesamte Material aufbrauchten. 🤣🤣🤣

Das war es aber noch lange nicht. Nun war das Material zwar am richtigen Ort, aber noch nicht für eine Anpflanzung hergerichtet. Zunächst musste exakt die Kiesschüttung an alle Ränder eingebracht werden – und zwar zentimetergenau! Danach konnte erst das Granulat verteilt und sauber ausgebreitet werden. An was man nicht alles zur richtigen Zeit denken muss, einschließlich eines Abflusses für große Mengen Regen- und Schneewasser. Man glaubt nicht, wieviel Zeit das erforderte.

Den krönenden Abschluss machte die Bepflanzung des Daches. Wer allerdings glaubt, dass das ein Vergnügen war, sollte es einmal selbst versuchen. Jetzt ist alles fertig und wirkt soooo einfach – keiner kann aber erahnen, was das für eine Teamleistung erforderte.

Wir sagen an das wunderbare Gartenteam um Volker Kugel und Erwin Halter, unterstützt durch unsere Tannheim-Gärtner um Alex Biedermann ein besonders herzliches Dankeschön. Neben der Dachbegrünung standen noch die Hochbeete an, die für den Frühling vorbereitet und mit neuer Blumenerde nachgefüllt werden mussten. Hierüber berichten wir gesondert. Morgen folgt noch der Aufbau unserer Pflanz- und Beobachtungsplattform durch unsere Holzspezialisten Katrin und Michael Kenne. Wir sind sehr gespannt, ob diese auch an nur einem Tag erstellt werden kann.

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In zwei Tagen ist alles fertig


Gute Vorbereitung ist alles. Am 10. April will Volker Kugel gemeinsam mit Erwin Halter die Begrünung der Gartenhütte erledigen und tags darauf startet bereits der Aufbau der Pflege- und Beobachtungsplattform mit Katrin und Michael Kenne. Sie sind unsere Holzspezialisten und haben bereits bei der Grillhütte etliches beigetragen und die Hochbeete sowie die Gartenhütte des Bauerngartens komplett gestaltet. Auch hier laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, damit auch dieser letzte Anbau an nur einem Tag erstellt werden kann.

Schon beim Aufbau der Grillhütte waren wir sehr überrascht, wieviel Holz notwendig war. Auch bei diesen Vorbereitungen sind wir erneut überrascht, was alles wieder eingepackt und angeliefert werden muss. Wir sind uns allerdings sicher, dass Katrin und Michael genau wissen, was alles notwendig ist.

Im April 2023 begannen wir mit der größten Investition auf dem Klinikgelände. Der Bauerngarten bekam sein neues Aussehen. Jetzt im April 2024 geht dieses Mammutprojekt auf die Ziellinie. Wir sind mächtig Stolz auf das grandiose Ergebnis. Diesem besonderen Ort der Entdeckung und gleichzeitig der Entspannung werden wir auch 2024 weiteres Leben einhauchen. Derzeit planen wir an weiteren Überlegungen, über die wir Sie informieren, sobald die notwendige Person gefunden ist. Wir freuen uns schon auf weitere Freizeitprogramme für unsere REHA-Familien.

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Osterfest bescherte nochmals ein Spendenplus


Waren wir vor Ostern bereits überwältigt von der Spendenbereitschaft unserer Mitglieder und Gönner, erhöhte sich über das Fest nochmals unser Spendenkonto. Insgesamt 19.036 Euro kamen über unseren Spendenbrief zusammen. Hierin stellten wir Ihnen unsere Projekte 2024 vor, die wir nun alle in Angriff nehmen werden. Bereits am 10. April wird das erste Projekt realisiert. Volker Kugel gemeinsam mit Erwin Halter werden die Begrünung der Gartenhütte übernehmen. An nur einem Tag soll alles erledigt sein. Wir sind sehr gespannt und werden Ihnen darüber berichten. Die weiteren Projekte sollen bis Juni 2024 umgesetzt sein. Wir sind sehr zuversichtlich. Als Vorstand des Fördervereins sagen wir nochmals herzlichsten Dank an alle unsere Mitglieder, Gönner und Förderer. Ohne Sie wäre alles nichts!

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Zum Osterfest schickt unsere Hasenbande herzlichste Grüße und ein Dankeschön an all unsere Mitglieder und Spender


Seit Jahren beklagen wir das Fehlen eines unbeschwerten Osterfests. Deshalb senden wir in diesem Jahr nur allerherzlichste Grüße. Zu verrückt scheint unsere ganze Umgebung geworden zu sein, dass man hierüber nichts mehr zu besprechen hat. Es ist alles gesagt, getan und dennoch bleibt man fragend zurück.

Doch es gibt Sie – die kleinen Lichtblicke, an denen wir uns beim Erscheinen mehr erfreuen sollten. Es sind doch die kleinen täglichen Momente, die einen glücklich und zufrieden machen. Man muss Sie lediglich in sich aufnehmen. Unsere Hasenband macht uns das ganz besonders vor – Sie sind glücklich, zufrieden und kümmern sich nicht um den ganzen Unsinn, der uns fast täglich unglücklich macht. Diese Einstellung sollten wir wenigstens in Teilen von Ihnen abschauen.

Ein besonderer Lichtblick für uns ist das Ostergeschenk, das wir erneut von Ihnen erhielten. Mit mehr als 18.000 Euro unterstützen Sie erneut unsere Projekte in 2024. Wir sind äußerst glücklich, da wir sehr wohl wissen, dass es in weiten Kreisen unserer Bevölkerung herbe finanzielle Einschnitte gibt. Deshalb ist diese enorme Spendensumme auch für uns ein ganz besonders wertvolles Geschenk.

Ihren Rückenwind greifen wir auf und erfüllen gerne auch die bislang zurückgestellten Wünsche der Reittherapie. Hier standen noch ein Sattel sowie eine Industrie-Waschmachine an, die sehnlichst gewünscht wurden. Für den Sattel hatten wir zunächst mit einer Übergangslösung geplant, aber für die Waschmaschine gab es keinen Plan B. Der tägliche Reitbetrieb bringt unhandliche Wäschestücke wie Pferdedecken, Trainingsjacken und vergleichbare Textilien mir sich, die in den Reitstunden zwingend benötigt werden. Insofern freut sich das Team, wenn nun mit größerem Volumen und höherem Gewicht diese Wäsche zügiger bewältigt werden kann.

Abschließend wünscht der Vorstand des Fördervereins allen Mitgliedern, Förderern und Gönnern ein sorgenfreies und harmonisches Osterfest 2024. Wir sagen herzlichsten Dank für Ihre vielfältigen Hilfen, die wir in den letzten Tagen und Wochen von Ihnen erfahren durften. Sie bekräftigen unsere ehrenamtlichen Arbeit, die wir sehr gerne für alle REHA-Kinder mit Ihren Familien erbringen.

Mit einer Hoffnung enden wir heute. Vielleicht kann Ostern ein humanitäres Zeichen an eine total zerrissene Welt senden. Wir wünschen es uns von Herzen.

Ihr Förderverein der Nachsorgeklinik Tannheim

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Wochenlang mit unseren Tieren auf „Du und Du“


Wer mag das schon, jeden Morgen pünktlich um 7 Uhr aufzustehen, in den Stall zu gehen und gut gelaunt zu helfen? Marley, Oskar, Thomas, Leon, Christian und Matthes machten das sehr gerne! Sie waren sich nicht zu schade, unser Stallteam bei der Versorgung aller Tiere zu unterstützen. Elterliche Hilfe erhielten Sie von Frau Flescher und Herr Thaler. Freiwillig und mit jeder Menge Spaß waren Sie während der gesamten März-REHA mit Feuereifer dabei.

Dabei kamen unsere Stallhelfer natürlich täglich unseren Therapie-Tieren sehr nahe. In diesen Wochen entstanden enge tierische Freundschaften, die bei der Abreise mit einer kleinen Träne im Auge verdrückt werden muss. Dennoch, es war für alle Helfer und Tiere ein gegenseitiges Erlebnis und gleichzeitig eine riesengroße Hilfe für unsere Stallpflege. Symbolisch drücken wir Alle ganz herzlich für Ihre Unterstützung.

Eine morgendliche Ausfahrt mit dem grünen Monster, um für die Pferde Heuballen zu holen, ist natürlich ein Highlight für Oskar und Thomas. Das war ein vergnügliches Stallerlebnis.

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Mittwochs rocken die Animalkids


Seit mehr als vier Jahre veranstaltet Catherin in der Reittherapie für vier bis sechsjährige Kids einen absoluten Lieblingstag. Toben, hopsen, reiten und rennen mit unseren Tieren des Steichelzoos sind das heiß erwartete Erlebnis. Zum Glück ist Catherin Weinreich für jeden Spaß zu haben und eine erfahrene Therapeutin im Umgang mit diesen zwei so unterschiedlichen Welten. Das Spielerlebnis ist so unglaublich großartig, dass unsere REHA-Kids Sie über alle Maße lieben. 

Weil Haustiere bekanntlich auf der Wunschliste vieler Kinder ganz oben stehen, sind diese Erlebnistage in Tannheim ein riesiger Wunschtag. „Mama, ich möchte so gerne ein Haustier!“  kennen so viele Familien. Eltern sind von dieser Idee oft gar nicht begeistert. Zu groß ist die Sorge, dass sie sich um die Vierbeiner letztlich selbst kümmern müssen. Und das in Kombination mit einem kranken Kind ist für viele Familien kaum koordinierbar. Deshalb investieren wir in Tannheim viel Zeit in diese Begegnungen, die sowohl das Spiel- und Spaß-Erlebnis zulassen, aber auch viele Lernprozesse bei den Kids unbewusst in Gang setzen. 

„Im Umgang mit Tieren werden auf spielerische Art Fähigkeiten wie Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft sowie soziale Kompetenz entwickelt und gefördert“, erklärt Catherin. Hinzu kommt: Mit einem Tier kommen Kinder an die frische Luft. Auch das fördert die Entwicklung und Kreativität der Kleinen. So verausgaben sie sich und lernen Raum, Tiefe, Distanzen und Schnelligkeit besser einzuschätzen. Außerdem fördern all diese Spiele an der frischen Luft einen guten Schlaf mit vielen tollen Kinderträumen!

Kinder erkennen in der Reaktion der Tiere ganz genau, wie ihr eigenes Verhalten wirkt. Sie merken schnell, dass sie ihr Spiel-Tier nicht ruppig behandeln oder vernachlässigen dürfen. „Kinder und Tiere erziehen sich eben gegenseitig“, so Catherin. Studien belegen, dass Kinder von ihren vierbeinigen Freunden viel lernen können: „Kinder haben in Kindergarten weniger Anpassungsschwierigkeiten, sind umgänglicher, lernen Körpersprache besser zu deuten und eigene Wünsche zugunsten eines anderen Lebewesens zurückzustellen“, sagt Catherin. 

Oft ist ein eigenes Haustier bei unseren REHA-Familien nicht möglich, weshalb diese Erlebnistage immer voll besetzt sind. In Kleingruppen von vier bis sechs Kinder geht es dann los. Kleingruppen sind deshalb sehr wichtig, damit alle Kinder gleichermaßen berücksichtigt werden und die notwendigen Ansprachen und Anreize während der Therapie erhalten. 

Immer wieder hören wir nach diesen Nachmittagen, dass Eltern nach der REHA-Maßnahme im nahegelegenen Tierheim nachfragen, ob man sich ein kinderfreundliches Tier zum Gassigehen ausborgen kann. Wir finden diese Idee wirklich großartig. Kinder nehmen im Umgang mit Tieren so viel mit.

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Voneinander lernen – oder was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr


Das alte, deutsche Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“ wird häufig gegenüber lernunwilligen Kindern verwandt. In dem Sprichwort schwingt der erhobene Zeigefinger mit. Doch um Lernerfolge erzielen zu wollen, ist genau das Gegenteil wichtig und richtig. Kinder lernen auf verschiedene Weisen, zum nachhaltigen Lernen ist jedoch immer ein praktischer Bezug wichtig. Theoretisches erklären allein erzielt bei Kindern keinen durchweg nachhaltigen Lerneffekt. 

Deshalb lernen unbewusst die Kinder der Schneckengruppen mit unseren Streicheltieren, ein emotionaler und daher akzeptierter praktischer Bezug. Alle Streicheltiere „fordern“ von unseren Besuchern sofort Respekt und soziale Kompetenz. Sonst ziehen sie sich zurück und lassen sich nicht mehr streicheln. Mit diesen tierischen Reaktionen lernen Kinder sehr schnell die stillen Signale der Körpersprache zu deuten, z.B. wenn ein Tier gerade gerne gefüttert werden möchte oder zum Toben aufgelegt ist. Auf diese Weise bilden unsere Schnecken-Kinder auch ihre soziale Kompetenz im Umgang mit anderen Kindern aus, werden oft verantwortungsbewusster und emotional stabiler. Ein wichtiger Grundsatz, nach dem Kinder lernen, ist das sogenannte Trial and Error“-Prinzip. Kinder beobachten Menschen aus ihrem Umfeld und versuchen Dinge nachzuahmen, bis sie mit der Umsetzung erfolgreich sind. Dass die Kinder dabei Fehler machen, hilft ihnen dabei, sich zu verbessern und weiterzuentwickeln. 

Durch positive Verstärkungen lernen Kinder nachhaltig. Unsere Therapeuten machen sich diese Eigenschaft zunutze, indem Erfolge des Kindes mit positiven Reizen verstärkt werden, während negatives Verhalten ignoriert wird. In diesem frühen Alter muss der Wille zum Lernen vom Kind ausgehen. Streicheltiere helfen hierbei ausgesprochen erfolgreich. Jedem Lernprozess des Kindes wird Aufmerksamkeit geschenkt. Unsere Therapeuten stehen bei diesen Übungen stets als Ansprechpartner zur Seite und begegnen den Fehlern der Kinder tolerant und geduldig. Zunächst lassen Sie die Kinder selbst Dinge ausprobieren, bevor Sie Ihre Hilfe anbieten. Häufig finden die Kinder auch selbst zu einer Lösung für ein Problem und lernen so, dass Anstrengung zum Erfolg führen kann. So verdeutlichen wir den Kindern unbewusst, warum Lernen wichtig ist. Und lernen kann nicht früh genug beginnen.

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Das Jahresprogramm des Fördervereins fand große Zustimmung bei der Klinikleitung


Wünsche erfüllen hängt natürlich auch von den Interessen der Klinik ab. Deshalb fand erneut eine Abstimmung mit den verantwortlichen Geschäftsführern statt, damit unsere Investitionen auch zielführend für die Klinik sind. Jetzt ist klar, dass wir uns den drei sehnlichsten Wünschen zuwenden, die wir aus den verschiedenen Abteilungen der Klinik gemeldet bekommen haben. Der Abschluss des Bauerngartens mit der Dachbegrünung und der Beobachtungsplattform, die Beleuchtung der beiden Plätze mit Grillhütte und Bauerngarten sowie die Überdachung für den Streichelzoo sind alles Projekte, die dem Freizeitprogramm der Klinik sehr entgegenkommen.

Ein wunderbare Ergänzung ergab die Diskussionsrunde: Bunte Vogelhäuser als Nistplätze für die ausgeprägte Vogelwelt in Tannheim sollen entlang des Weges zwischen der Grillhütte und dem Bauerngarten für neues Leben sorgen. Sicher spannende Einblicke für unsere vielen REHA-Kinder. Das Bild dient nur als Beispiel und wurde von Liliana Martinez uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir werden uns von den vielen Anbietern noch inspirieren lassen.

Die ersten Angebote der Handwerker sind eingegangen und geben uns die Zuversicht, mit unseren vorhandenen Reserven weitgehend zurecht zu kommen. Unsere Hochrechnung weist noch einen Fehlbetrag von ca. 8.000 Euro auf, die wir bei unseren Mitgliedern, Förderern und Gönner in den nächsten Wochen noch erbeten wollen. Bislang durften wir immer auf eine hohe Solidarität hoffen. Es wäre eine sehr sinnvolle Ergänzung des neu entstandenen Gartenbereichs sowie des Streichelzoos der Nachsorgeklinik Tannheim.

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Noch 44 Tage bis zum Startschuss


Wir nutzen diese wenigen Tage, um alle Materialen zu bestellen und hoffen natürlich auf besseres Wetter, wie heute. Graupelschauer bei 3 Grad wäre nicht das Wetter, das wir im April benötigen. Volker Kugel und Erwin Halter waren am heutigen Freitag in Tannheim, um die Begrünung der Gartenhütte zu besprechen. Eigentlich war ja bereits alles vorbereitet, aber den endgültigen Startschuss gaben Sie heute nach einer gründlichen Überprüfung des Dachs. Jetzt wissen wir exakt, was am 10. April im Bauerngarten alles passieren muss.

Neben 1.000 diversen Setzlingen für die Dachbegrünung, werden Tonnen an Pflanzerde in Säcken benötigt. Sowohl für die Dachbepflanzung, als auch für die abgesunkenen Hochbeete benötigen enorme Mengen an Pflanzerde. Ungünstig ist allerdings, dass die Gartenfläche nicht mehr mit schweren Geräten befahrbar ist. „Alles Handarbeit“ gilt als Motto für die Gartenertüchtigung im April. Erwin Halten: „Fünf tüchtige Männer sollten an einen Arbeitstag für diesen Arbeitsumfang reichen“. Na denn – ein sportliches Ziel. 🤣🤣🤣

Glücklicherweise sind keinerlei Vorarbeiten am Dach des Gartenhauses notwendig. Somit konzentrieren sich die Arbeiten ausschließlich auf die Bepflanzung des Dachs. Jetzt zahlt es sich aus, dass wir die Gartenhütte von Fa. Kenne professionell errichten ließen. Selbst die Entwässerung der Dachfläche ist bereits vorhanden und hat unsere Landschaftsprofis Erwin Halter und Volker Kugel begeistert. „Einmal mit Profis arbeiten“, bekam bei der heutigen Besichtigung eine ehrlich gemeinte Wertschätzung. Insgesamt sehr zufrieden, verabredete man sich heute auf den 10. April, um die Arbeiten für den Bauerngarten endgültig abzuschließen.

Natürlich waren wir sehr neugierig, wie unsere beiden Gartenverantwortlichen Iris Kröner und Alex Biedermann das erste Gartenjahr erlebten. Volker Kugel wollte vor allem wissen, welche Pflanzen funktionierten und welche nicht. Eine nette Geschichte rankte sich um scharfe Peperoni. Zuviel genascht, spürt man es nicht nur sofort im Mund, sondern auch am nächsten Tag auf der Toilette. 😂😅😇 Dennoch – gelernt hat der kleine Mann sicher eine ganze Menge. Im wahrsten Sinne heißt unser Garten ja auch „Lern- und Erlebnis-Bauerngarten“. 😘 Volker Kugel geht die Bepflanzung 2024 etwas „milder“ an. Ein Lernerlebnis für Alle. Insgesamt bewerteten die Verantwortlichen das zurückliegende Gartenjahr aber sehr positiv. Noch nie nutzten so viele REHA-Familien das neue Gartenidyll.

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Patienten in Not: Nachsorgeklinik Tannheim kämpft gegen Platzmangel


SÜDKURIER – in Auszügen veröffentlicht

Viele Familien müssen lange warten: Oft ein Jahr oder gar zwei dauert es, bis sie einen Reha-Platz in der Nachsorgeklinik Tannheim bekommen. Das soll sich durch mehr Therapieplätze ändern.

Die Nachsorgeklinik Tannheim will die Kapazitäten erhöhen. Deswegen planen die beiden Geschäftsführer Thomas Müller (oben) und Roland Wehrle einen Erweiterungsbau mit Appartements für Patienten | Bild: Kinderklinik Tannheim/Cornelia Putschbach

Die Situation ist zunehmend unerträglich. Familien müssen auf einen Reha-Platz in der Nachsorgeklinik Tannheim mindestens ein Jahr, oft aber auch bis zu zwei Jahre warten. Dringend notwendige Therapien können deshalb nur spät oder auch gar nicht erfolgen. Zur Verbesserung der Lage will die Nachsorgeklinik erweitern.

Die Nachsorgeklinik Tannheim steht für das Konzept der familienorientierten Nachsorge. Mediziner und Therapeuten wissen: In aller Regel heißt der Patient Familie. Nicht nur, dass schwere Erkrankungen die Kinder selbst treffen. Das Familienleben in all seinen Bereichen wird überschattet. Eltern und die Geschwisterkinder funktionieren oft nur noch irgendwie. Deshalb brauchen sie unbedingt Unterstützung. In der Nachsorgeklinik Tannheim gibt es Therapieplätze für die familienorientierte Reha, aber bei Weitem nicht genug. Das zeigen die viel zu langen Wartezeiten. Für Familien mit krebs-, herz- und mukoviszidosekranken Kindern ist die Reha ebenso wichtig, wie für verwaiste Familien.

Vor allem im Bereich der Reha für verwaiste Familien ist das, was die Klinik anbieten kann, aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Einzig im Bereich der Reha für Jugendliche sind die Wartezeiten mit wenigen Wochen oder Monaten im akzeptablen Bereich. „Wir sehen die Verpflichtung, im Rahmen des Möglichen etwas gegen diese Zustände zu machen“, betont Geschäftsführer Roland Wehrle. Tatenlos zuzuschauen, das ist nicht das Ding der Tannheimer Nachsorgeklinik.

An der Stelle auf dem Klinikgelände, an der schon bald die neuen Gebäude der Nachsorgeklinik entstehen sollen, zeigen die beiden Geschäftsführer Thomas Müller und Roland Wehrle (von links), was geplant ist. | Bild: Cornelia Putschbach

Für rund 100 betroffene Familien mehr pro Jahr will man in Tannheim jetzt Therapieplätze schaffen. Zudem sollen im Rahmen der Reha27plus zusätzlich 60 weitere Patienten nach Tannheim kommen können. „Das ist noch eine relativ junge Behandlungsgruppe“, erläutert Roland Wehrle weiter. Diese Patienten seien früher oft im Kindes- und Jugendlichenalter gestorben. Heute machen es Therapien und Medikamente vielfach möglich, dass sie älter werden und zusammen mit einem Partner sowie Kindern zur Reha nach Tannheim kommen möchten.

Die Nachsorgeklinik Tannheim bei Villingen-Schwenningen möchte mehr Therapieplätze schaffen und plant deshalb einen Erweiterungsbau einem Bereich der heutigen Parkplätze. | Bild: Ambrosius, Andreas

„Die Implementierung der familienorientierten Reha in die Gesetzgebung des Bundes lässt die Nachfrage weiter steigen. Zudem kämpfen wir noch immer mit den Folgen der Pandemie als weniger Rehas stattfinden konnten. Wir müssen wahnsinnig viele Familien enttäuschen, weil wir nicht genügend Therapieplätze zur Verfügung stellen können“, ergänzt Geschäftsführer Thomas Müller. Mit der Erweiterung wird die Nachsorgeklinik Tannheim an die Grenze des Machbaren gehen. „Wichtig ist uns dabei aber, dass wir die Atmosphäre des Hauses erhalten. Dass wir keine Anonymität ins Haus bringen. Die Mitarbeiter sollen die Familien noch kennen. Und auch die Familien untereinander sollen weiter engen Kontakt haben und sich austauschen können. Das ist Kern unserer medizinisch-therapeutischen Arbeit“, betont Thomas Müller.

Die Nachsorgeklinik Tannheim will die Kapazitäten erhöhen und plant einen Erweiterungsbau mit Appartements für Patienten, so sieht der Entwurf dazu aus. Derzeit gibt es lange Wartelisten für Patienten und deren Familien. | Bild: Nachsorgeklinik Tannheim

Gebaut werden wird ein Apartmenthaus mit zusätzlichen Apartments und Therapieräumen. Weil für die Erweiterung Parkplätze weichen müssen und für mehr Patienten zwangsläufig auch mehr Parkplätze benötigt werden, soll zudem ein Parkdeck mit über 60 Stellplätzen entstehen. Damit sich dieses in die Landschaft am Rand des Klinikgeländes einfügt, wird es teils in den Boden eingelassen. Die weiteren Parkdecks bleiben offen oder werden mit Holz verkleidet. Baubeginn soll Frühjahr 2024 sein.

So soll das geplante Parkhaus bei der Nachsorgeklinik Tannheim aussehen. | Bild: Kinderklinik Tannheim

Alle Bauvorhaben erfolgen im Rahmen des bereits ausgewiesenen Baufensters. Damit können die Bauvorhaben schneller voranschreiten. Sie sollen aber vor allem auch aus Umweltschutzgründen den Flächenverbrauch in Grenzen halten, erläutert Thomas Müller.

Eine weitere Herausforderung werden die neuen Therapieplätze für die Personalentwicklung der Nachsorgeklinik sein. „Wie für alle anderen Einrichtungen ist es natürlich aktuell auch für uns schwierig, gutes Personal zu finden“, bestätigt Thomas Müller. Man sei deshalb dabei, die Belegschaft sukzessive aufzubauen. Die Klinik geht auch diese Frage mit dem notwendigen Weitblick an und treibt die Personalentwicklung voran, betont Thomas Müller. Als ein Beispiel dafür nennt er die enge Zusammenarbeit mit Ausbildungsstellen wie zum Beispiel den Hochschulen.

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Das neue Kinderhaus der Nachsorgeklinik Tannheim ist eröffnet


Cornelia Putschbach – Südkurier – in Auszügen übernommen

Die Nachsorgeklinik in Tannheim eröffnet ihr neues Kinderhaus. Spenden der Leser des SÜDKURIER haben zu einem ganz großen Teil dazu beigetragen, dass diese dringend benötigte Erweiterung der Klinik gebaut werden konnte.

Mit einem beherzten Schnitt durchtrennen kleine Patienten der Nachsorgeklinik Tannheim bei der Eröffnung des neuen Kinderhauses das rote Band. Mit ihnen freuen sich (hinten von links) Andreas Küchle und Vorstandsvorsitzender Martin Buch von der Sparda Bank, Geschäftsführer Roland Wehrle, der ärztliche Direktor der Nachsorgeklinik Tilman Eberle, Andreas Ambrosius, Mitglied der Chefredaktion des SÜDKURIER, Inneneinrichter Robert Dauwalter, Geschäftsführer Thomas Müller und Ute Löschel, Leiterin der Kinder- und Jugendabteilung der Klinik (rechts). | Bild: Cornelia Putschbach

Lange hat man bei der Nachsorgeklinik in Tannheim auf das neue Kinderhaus hingefiebert. Dringend wurden neue Gruppen- und auch Therapieräume benötigt. Jetzt ist es endlich soweit: Das Kinderhaus, zu dessen Bau die Leserinnen und Leser des SÜDKURIER mit ihren großzügigen Spenden einen erheblichen Teil beigetragen haben, ist in Betrieb.Zur Einstimmung auf die Eröffnung gab es zunächst im Kaminraum der Klinik, einem beliebten Treffpunkt für die Patienten, ein eigens getextetes Luftballonlied zu Ehren des neuen Kinderhauses.

Die Begeisterung für diesen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Nachsorgeklinik Tannheim war deutlich zu spüren. Mit dabei waren auch Vertreter der Unterstützer der Klinik, so auch für den SÜDKURIER Andreas Ambrosius, Mitglied der Chefredaktion. Auf mehr als 500 Quadratmetern Nutzfläche verfügt die Nachsorgeklinik in Tannheim künftig über zwei neue Gruppen- beziehungsweise Therapieräume, einen dritten flexibel nutzbaren Raum, eine neue Holz-Therapie-Werkstatt und die dazugehörigen Sanitärräume.

Zentral zwischen den Hauptgebäuden gelegen und an das Haupthaus angebunden ließ man das Kinderhaus zu einem großen Teil im Erdboden verschwinden. Es wurde im Wesentlichen unter das umgebende Bodenniveau abgesenkt und unterirdisch in das Gelände eingebaut – und bekommt dennoch viel Tageslicht.

Die Apartments der Patienten, andere Therapieräume und auch die medizinische Abteilung sind durch die zentrale Lage des neuen Kinderhauses einfach zu erreichen. Mit 1,8 Millionen Euro Kosten rechnete man zunächst. Doch seit der ersten Planung sind in schwieriger Zeit die Baukosten, die Kosten für Baumaterialien, für Handwerksbetriebe und die Energie explodiert. 3,3 Millionen Euro musste die Klinik letztlich investieren.

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Lily und Jule im Pferdeglück


So ein Therapietag mit Pferden ist für Kinder schon etwas Besonderes. Für Jule ging es mit Pünktchen raus in die bewaldete Umgebung von Tannheim. Auf Lily hingegen wartete bereits Lukas, unser Therapiepferd, auf dem man so manches Kunststück vorführen kann.

In unserer Reittherapie fördern wir mit und auf dem Pferd die gesunde Entwicklung von Körper, Geist und Seele ganz individuell. Kinder mit Auffälligkeiten in der Wahrnehmung, der Motorik, der Sprache und des sozialen Verhaltens profitieren vom Kontakt zum Pferd und der Bewegung auf dem Pferderücken. In der Reittherapie geht es nicht darum, reiten zu lernen. Vielmehr erhalten unsere REHA-Kinder einen Raum für ihre persönliche Entwicklung, werden ernst genommen und können sich ausprobieren. Fernab vom Stress des durchstrukturierten Familien- und Schulalltags können sie ihre Fähigkeiten und Potentiale neu entdecken und entfalten. Und wie das klappt bei Lily und Lukas seht Ihr hier!

Beim Ausritt in der Natur lernen unsere REHA-Kinder auf ihre Wahrnehmungen zu hören. Durch Begleitung und Anleitung erfahren sie ihre eigene Stärke und ihren Selbstwert ohne Druck und ohne Vergleiche mit Anderen. In dieser Auszeit dürfen die Kinder einfach Kind sein und schöpfen dadurch Kraft für sich selbst. Reittherapie ist eine Therapieform, die Spaß macht. DIE Grundlage, damit Lernerfahrungen im motorischen, sprachlichen oder emotionalen Bereich stattfinden. Wieviel Spass es Jule gemacht hat, kann man unschwer erkennen.

Unsere Reittherapie ist zum festen Bestandteil des Behandlungskonzeptes und ein Aushängeschild der Nachsorgeklinik Tannheim geworden. Lily und Jule erlebten heute Ihren letzen Tag Ihrer REHA. Sicher werden Sie noch lange an Pünktchen und Lukas erinnern.

Instagram rundet unsere Kommunikation ab


Inzwischen erreicht unsere Kommunikation 20.439 Besucher und diese schauten sich 53.939 mal Berichte zu unseren Aktivitäten an. Hätten wir das vor fünf Jahren prognostiziert, wären wir belächelt worden. Inzwischen treffen unsere Informationen auf einen großen Kreis interessierter Leser. Die viele Arbeit für mehr als 70 Beiträge im Jahr lohnt sich also! Wir machen das für Sie sehr gerne.

Erst vor wenigen Wochen erweiterten wir unsere Kommunikation um Whats-App Informationen. Ein Kommunikationsweg, der inzwischen auch von vielen ältere Zielgruppen genutzt wird. Auch wir können feststellen, dass dieser Kanal auch für den Förderverein erfolgreich angenommen wird.

Seit 18. Januar 2024 sind wir nun auch über Instagram erreichbar. Mit diesem Kommunikationsweg erhoffen wir uns, auch jüngere Zielgruppen für uns und unsere Arbeit zu interessieren. Wir sind sehr gespannt, wie sich unsere Kommunikation in dieser schnelllebigen Zeit schlagen wird. Wir freuen uns auch sehr auf neue Interessenten, die unser Anliegen begeistert folgen und teilen werden.

Falls das anklicken des Symbols bei Ihnen nicht funktionieren sollte, nutzen Sie bitte nachfolgenden Link: https://www.instagram.com/foerdervereintannheim/

Wenn alles richtig funktioniert, sollte sich folgende Seite öffnen, über die Sie sich für unsere Instagram-Informationen anmelden. Lediglich noch das Herz rechts unten im Fensters anklicken, schon sind Sie bei uns in Instagram angemeldet und erhalten künftig alle Informationen auf Ihr Handy geschickt.

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse. Gerne können Sie diesen Link auch Freunden und Bekannten zur Verfügung stellen. Je mehr Interesse wir erzielen, um so bekannter wird unsere „Familienorientierte Rehabilitation“ in der Nachsorgeklinik Tannheim.

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Wie die Zeit vergeht – 20 Jahre Förderverein


Die Vergänglichkeit der Zeit empfindet jeder auf seine Weise. Ein untrügliches Zeichen für spürbare Zeitereignisse sind ERREICHTE ZIELE. Auf diese können alle Protagonisten der zurückliegenden 20 Jahre des Fördervereins gemeinsam mit Stolz zurückblicken

Zum Zeitpunkt der Gründung des Fördervereins wollten viele helfen, aber wie konnte man das organisieren? An der Klinik direkt beteiligen, schied durch seine Rechtsform aus. Diesem Umstand geschuldet, entwickelte sich die Idee eines Fördervereins, der außerhalb des Klinikbetriebes sich gemeinnützig für eine Reittherapie engagieren sollte. Gut gemeint begonnen, stellte sich schnell heraus, dass man nicht sofort auf große Zustimmung traf. Denn Mitglied in einem Förderverein zu werden ist etwas anderes, als eine einmalige Spende zu geben. Sicher keine leichte Anfangszeit für unsere Gründer. 

Die Entwicklung der Mitgliederzahlen zu Beginn des Fördervereins hielten sich lange in Grenzen. Dennoch gab der damalige Vorstand des Fördervereins um Ortsvorsteherin Helga Eilts und SWR-Moderator Jürgen Hörig nie auf, an das große Ziel zu glauben. Unermüdlich informierten und warben Sie bei jeder Gelegenheit um Mitglieder, die sich im Laufe der Jahre auf inzwischen nahezu 1.000 Mitglieder erhöhten. Aus vorsichtigen finanziellen Schritten wurden bemerkenswerte Investitionen. Eine Entwicklung die so niemand erwarten konnte. Inzwischen summieren sich die Gesamtinvestitionen auf mehr als 1,7 Mio. Euro.

2005 fasste man den Mut, mit dem Bau des Pferdestalls den ersten Schritt in Richtung Reittherapie zu wagen. Was für eine Weitsicht – heute ist die Reittherapie ein Markenzeichen der Nachsorgeklinik in Tannheim.

Aus zwei Therapiepferden wurden inzwischen acht. Aus einem Sommerbetrieb wurde 2008 durch die Reithalle eine Ganzjahresbetrieb. Die Folge waren Investitionen in weitere Therapiepferde sowie in einen Lift als Aufstiegshilfe für Rolli-Fahrer*innen. Die Wahrnehmung des Fördervereins hat sich positiv gewandelt und für einen enormen Mitgliederzuwachs gesorgt.

Das große Ziel des Fördervereins aus 2003 wurde mehr und mehr sichtbar. Hatte sich der Förderverein bis 2012 ausschließlich auf die Finanzierung der Reittherapie konzentriert, förderte der damalige Vorstand erstmals eine Freizeiteinrichtung auf dem Klinikgelände. Die spektakuläre Kletterwand im Atrium des Klinikgebäudes war damals das „Highlight“ des Freizeitbüros der Nachsorgeklinik. Inzwischen investieren wir in alle wichtigen Freizeiteinrichtungen auf dem Klinikgelände, damit der vierwöchige REHA-Aufenthalt auch

außerhalb der Kliniktherapien zu einem Erlebnis für groß und klein wird. Mit mehr als 1,7 Mio. Euro förderten wir 23 Projekte auf dem Klinikgelände sowie 16 Inhouse-Aktivitäten, meist in Verbindung mit dem Freizeitbüro der Nachsorgeklinik. Wir sind dankbar über die jahrzehntelange Solidarität unserer Mitglieder, Gönner und Förderer, auf die wir verlässlich zurückgreifen können. Durch Ihre finanzielle Unterstützung ist es uns möglich, sehnlichste Wünsche der Klinik zu erfüllen. 

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Termine stehen für das vierte Naturprojekt mit Volker Kugel


Wer prominente Unterstützung sucht, muss früh Termin festzurren. Ganz speziell bei Volker Kugel, der durch Fachvorträge und SWR-Auftritte auch 2024 wieder eng getacktet ist. Sein viertes Naturprojekt auf dem Klinikgelände in Tannheim umfasst die Begrünung der Gartenhütte sowie die Nach- und Ergänzungsbepflanzung der Hochbeete. So in etwa stellt sich Volker die naturnahe Gartenhütte vor.

Bereits Mitte Februar trifft er sich mit unseren Verantwortlichen des Bauerngartens, um über die Erfahrungen des ersten Gartenjahres sich auszutauschen. Hier steht im Vordergrund, welche Pflanzen zu Lieblingen geworden sind, und welche als ungeeignet einzuschätzen sind. Eines wissen wir bereits – die Schokoladenpflanzen benötigen weitere Unterstützung. Die Blüten der beiden Büschchen waren ständig leer genascht 🤣🤣🤣 Aber auch die Mini-Gurken und schwarzen Tomaten fanden viele Anhänger. Genauso hatten wir uns das gedacht: Kinder für die Natur begeistern.

Die erste Pflanzaktion wird Mitte April stattfinden und die einjährige Pflanzung ausgetauscht. Von den 32 Hochbeeten betrifft das insgesamt 14 Beete. Keine kleine Aufgabe. Neben der Planung ist insbesondere die Beschaffung die größere Herausforderung. Hier sind wir sehr dankbar dafür, dass Volker Kugel über viele freundschaftliche Kontakte in der Gartenszene verfügt. Speziell bei den exotischen Pflanzen (Schokoladenbüsche, Minigurken etc.) kann man nicht in jedes x-beliebige Gartencenten gehen und einkaufen.

Nachdem das Klinikgelände in Tannheim fast 800 Höhenmeter erreicht, war Volker Kugel schon im zurückliegenden Jahr sehr vorsichtige mit der Auspflanzung der verschiedenen Gemüsearten. Eine Frostnacht und die Arbeit wäre umsonst gewesen. Das kann in Tannheim unvorhergesehen passieren. Deshalb wird die zweite Pflanzaktion erst Ende Mai eingeplant. Ab diesem Zeitpunkt sind unkritische Temperaturen sichergestellt.

Bei der Dach- und Fassadenbepflanzung wird das Team von Gartenbauer Erwin Halter mit anpacken und Volker Kugel bei der Umsetzung unterstützen. Mehr als 1,5 Tonnen Erde müssen „sackweise“ erst einmal auf das Dach geschafft werden. Sicher kein Spaß. Da ist jede helfende Hand gerne gesehen. Damit aber nicht genug. Anschließend warten mehr als 500 Sedum-Setzlinge auf Ihre Einpflanzung. Ergänzt durch einige wenige Dachstauden entsteht ein sich selbst versorgendes Biotop.

Wir sind schon sehr gespannt auf die Umsetzung der geplanten Begrünung.

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