Rote Backen bei Wanderung


Heute erkundete unsere 🐌-Gruppe die Natur rund um Tannheim. Und da gab es viel zu entdecken. Entsprechend müde kam die 🐌-Gruppe zurück.
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Allen Teilnehmer kamen mit roten Backen und guter Laune wieder am Pferdestall an. Kein Wunder, bei dem Sonnenwetter.

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Wald-Wanderungen 🌳🌲stehen hoch im Kurs bei unseren Kids.


Ob zu Pferde oder im Bollerwagen, alle hatte viel Spass.

900 Mitglieder erreicht


Was wir schon lange ersehnten, erreichten wir nun am 8. April bei unserer Benefizveranstaltung in Ludwigsburg: 900 Mitglieder. Unglaubliche 29 neue Mitglieder schlossen sich spontan unserem Förderverein an, um unsere wichtige Arbeit in Tannheim dauerhaft zu unterstützen. Es ist uns offensichtlich gelungen, unsere Botschaft auch in Ludwigsburg zu verbreiten.
„Die“ Vermittlerin für spezielle Fälle war mal wieder Sonja Faber-Schrecklein. Kein Würdenträger war Ihr zu hoch, kein Geschäftsführer zu entfernt – Sonja überzeugte alle mit Ihrem Charme. Zur Pause waren wir noch weit weg von unserem Traumziel 900 – aber nach der Veranstaltung lief Sie zur Hochform auf und sammelte fleißig die fehlenden Mitgliedschaften ein. Wir staunten nicht schlecht. Danke liebe Sonja
Es ist schon eine liebgewonnene Tradition, dass wir bei jedem 100er Sprung diesem Neumitglied eine Einladung zur Besichtigung in Tannheim aussprechen. In Ludwigsburg lobten wir sogar das 899sten und 900ste Mitglied aus. Diesmal entschied sich bei unserer „geheimen Wahl“ das Losglück für Frau Lutz und Herr Jourdan. Sie werden uns im Juni besuchen. Wir freuen uns auf Sie.

Glücksfee

Künstler spenden für den Förderverein


Was schon lange geplant war, wurde nun am 8. April in Ludwigsburg wahr gemacht. Petra Binder und Doris Reichenauer – bekannt als „Dui do on de Sell“ wollten schon lange einmal für den Förderverein auftreten und Gutes tun. Gemeinsam mit den 7 SCHWABEN-SPEAKER füllten Sie am vergangenen Montag die Musikhalle in Ludwigsburg. Ein Abend der Superlativen. Nicht nur, dass wir einen Spendenscheck über 8.000 Euro überreicht bekamen sondern auch 29 neue Mitglieder entschieden sich spontan, uns auch in Zukunft zu unterstützen. Ein rundherum gelungener Abend, an dem unsere Gäste und auch wir als Förderverein voll auf unsere Kosten kamen.

Spende mit Team

Ein kleine Begebenheit am Rande. Oberbürgermeister Werner Spec unterstützte die Veranstaltung, indem er die Musikhalle kostenlos zur Verfügung stellte. Und wie es der Zufall wollte, kannten Petra und Doris den OB noch sehr gut. Denn er ermöglichte zu seiner Calwer Zeit den Beiden einen Proben- und Aufführungsraum in Hirsau, aus dem „Dui do on de Sell“ später entstehen sollten. Die Welt ist doch klein.

Spec Dui do

Bewegender Moment mit Chantal im Reitstall


Die Reittherapie an der Tannheimer Nachsorgeklinik wird seit Jahren stark nachgefragt.

Insgesamt sieben Tiere helfen den Patienten, die an Krebs, Mukoviszidose oder einer Herzerkrankung leiden. Auch verwaisten Familien tut der Kontakt zu den geduldigen Ponys und Pferden gut. Das Mädchen hatte schon seit Wochen nicht mehr gelacht. Blass, bis auf die Knochen abgemagert und gestützt von ihrer Mutter saß die kleine Krebspatientin auf dem Pferd im Therapiestall der Tannheimer Nachsorgeklinik.

Austherapiert heißt es im Fachjargon, wenn die Medizin nichts mehr tun kann, um einen Menschen zu heilen. Eine Katastrophe, die sich kaum in Worte fassen lässt, heißt das für die betroffenen Familien. „Und dann hat sie plötzlich gelacht“, sagt Arnold Seng.

Der Diplom-Reitpädagoge ist Leiter des Therapeutischen Reitens an der Nachsorgeklinik und weiß noch nach vielen Jahren, wie bei der Mutter die Tränen flossen, weil ihre Tochter doch noch einmal lachen konnte. Dort oben auf dem warmen Pferderücken, weit weg von Krankenhausluft und Chemotherapie. Zwei Wochen nach der Reha ist die Zwölfjährige gestorben.

Die Schicksale ihrer Patienten gehen auch Arnold Seng und seinen Kolleginnen nahe. Egal, ob im Sattel „Onkos“, also Krebskranke, Mukovoszidosepatienten, verwaiste Eltern, Geschwisterkinder oder Herzpatienten sitzen. Seit 16 Jahren arbeitet der 49-jährige Vater von vier Kindern in der Nachsorgeklinik. Gemeinsam mit der Physiotherapeutin Isabelle Kolb, die eine Zusatzausbildung zur Hippotherapeutin absolviert hat und Caroline Rönnefarth, Reitlehrerin für Menschen mit Behinderung, kümmert er sich um die sieben Pferde – und vor allem um Körper und Seele der Patienten.

An diesem Vormittag steht für die 13-jährige Chantal Reiten auf dem Programm. Das Mädchen hat eine große Tumor-OP im Gesicht hinter sich und ist mit Eltern und Geschwistern zur Reha aus dem Saarland angereist. Vorsichtig, aber geschickt klettert sie am Ende der Stunde von Riba, der geduldigen Quarter-Horse-Stute. Isabelle Kolb muss nur ein bisschen assistieren. Noch drei Wochen zuvor war das undenkbar. „Chantal hatte große Angst“, erinnert sich die Physiotherapeutin, die selbst seit ihrem zehnten Lebensjahr reitet. Jetzt, am Ende der Reha, kann Chantal die Reitstunden kaum erwarten, ihre Mutter steht am Rande des Sandplatzes und fotografiert mit dem Handy ihre strahlende Tochter. Isabelle Kolb ist von Chantals Fortschritten begeistert. Überhaupt ist für die Physiotherapeutin ihre Stelle in Tannheim „wie ein Sechser im Lotto“.

Das Team im Therapiestall deckt ein breites Spektrum ab. Jeder Patient hat andere Bedürfnisse, auf alle wird eingegangen. Während es bei den einen um das Training von Motorik und Stabilität geht, steht bei den anderen das Wiedererlangen von Kompetenzen im Vordergrund. Wieder andere arbeiten beim Gespräch während der Reitstunde ihre Krankheitsgeschichte auf. Und oft werden sie auf dem Pferderücken buchstäblich zurück ins Leben geführt.

„Viele schwer kranke Kinder verlieren nach und nach ihre Handlungsfähigkeit“, nennt Arnold Seng ein Beispiel. Die Eltern meinen es gut, nehmen dem Kind jedoch mehr und mehr alltägliche Tätigkeiten ab, die es eigentlich selbst könnte. „Irgendwann ist man an dem Punkt, an dem man Eltern sagen muss: Lass auch mal los. Trau deinem Kind das zu, es kann das.“ Verwaiste Angehörige nimmt Arnold Seng zum Einstieg am liebsten mit auf eine Tour durch den Wald. Der Patient oben auf dem Pferd, der Reitpädagoge unten am Halfter. „Ohne direkten Blickkontakt ist es leichter, ein Gespräch zu beginnen“, weiß er. Das Getragenwerden macht den Kopf frei, lässt Worte finden, wofür es vorher keine gab.

Insgesamt sieben Pferde und Ponys gehören zum Stall. Auf allen dürfen auch gesunde Familienmitglieder reiten – erfahrene Pferdesportler im freien Gelände, Anfänger mit Hilfestellung auf dem Sandplatz oder in der Halle. Jeden Morgen ab 7.15 Uhr dürfen die Kinder im Stall helfen. „Manchmal reichen die Schubkarren gar nicht aus“, sagt der Stall-Chef und lacht.

Er ist froh, ein kompetentes Team an seiner Seite zu haben. Eine wichtige Stütze sind zudem die Deutsche Kinderkrebsnachsorge und der angeschlossene Förderverein, die die Reittherapie finanzieren, weil die Pflegesätze dafür nicht ausreichen.

Und immer wieder sind die Therapeuten tief berührt davon, wie ihre Schützlinge beim Reiten aufblühen und Selbstwertgefühl zurückgewinnen. „Unsere Rollstuhlkinder zum Beispiel: sie sind so stolz und glücklich“, beschreibt Isabelle Kolb. „Sie nehmen eine ganz andere Haltung ein, der Blick wird selbstbewusster“, ergänzt Arnold Seng. „Das ist Lebensfreude, da werden Kranke zum Helden.“ Und manchmal bedeutet Heldendasein auch, einfach nur herzhaft lachen zu können. Auf dem Pferderücken, weit weg von Krankenhausluft und Chemotherapie.

So spenden Sie oder werden Mitglied:

Spenden unter Stichwort „Tannheim“ bei Sparkasse Schwarzwald-Baar, Konto: 10550011, Bankleitzahl 694 500 65, IBAN: DE17 6945 0065 0010 5500 11, SWIFT-BIC.: SOLADES1VSS. Eine Spendenbescheinigung wird von 100 Euro an ausgestellt. Unterhalb dieses Betrages reicht beim Finanzamt die Vorlage des Kontoauszuges.

Alternativ können Sie als Mitglied im Förderverein der Nachsorgeklinik Tannheim direkt den Reitstall und die Reittherapie fördern. Mit monatlich 2 Euro helfen Sie uns, das Futter, den Tierarzt oder sonstige Erhaltungsaufwendungen zu finanzieren. Klicken Sie einfach auf diesen Link und werden Sie digital Mitglied im Förderverein. Übrigens: Jeder Cent kommt an. Wie arbeiten ausschließlich ehrenamtlich!

http://www.zusammenhalten-fuer-kinder.de

 

 

Flocke wünscht ein sonniges Wochenende


Unser Ziegen im Streichelzoo der Nachsorgeklinik Tannheim sind schon wieder quietsch fidel. Das tolle Wetter tut ein Übriges für unseren „Tierpark“. Die Vorfreude auf das sonnige Wochenende ist bei allen Bewohnern des Streichelzoos spürbar. Ganz besonders bei Flocke, unsere lebhafte und verspielte Ziege, die von allen Kindern besonders geliebt wird. Sie wünscht allen Mitgliedern des Fördervereins ein schönes Wochenende.

In eigener Sache: Seit Wochen konnten wir in unserem Blog nicht posten, da ein technischer Fehler uns behinderte. Das konnte inzwischen behoben werden und Sie dürfen sich wieder auf viele Neuigkeiten freuen.

Flocke19.04

Neue Pferdeboxen


DANKE an alle Mitglieder des Fördervereins. Wieder konnte ein Projekt verwirklicht werden!!! Heute wurden im Stall neue Boxenwände eingebaut.

Stall1

Vor der Renovierung

Stall2

Nach der Renovierung

Arnold Seng hat mal wieder sein handwerkliches Geschick bewiesen. Mit Hilfe von Maximilian Riegger (Sulzberger-Mitarbeiter) und Bufdi Max hat der Stall in 1,5 Tagen ein neues Gesicht bekommen. Es sieht nicht nur freundlicher aus, es ist nun alles massiv und für unsere Pferde deutlich sicherer.

Nach einer Nacht im Schnee haben sie freudig ihre neuen Boxen begutachtet. Wir glauben, unseren Pferden gefällt es 😉

Stall7

Ein herzlichen Dank an den Förderverein und seine Mitglieder und auch an die Firma Sulzberger, die (zwar etwas verspätet) die Boxen produziert und geliefert hat.

www.sulzberger.de

Schnee – Rätsel


Das neue Jahr beginnt mit viel Schnee – und einem Rätsel. Klar – im Schwarzwald ist Schnee ganz normal. Aber unser Streichelzoo beginnt das neue Jahr sofort mit einem Rätsel. „Wo versteckt sich unser Schneehase?“ Hoffentlich können Sie es lüften / erkennen.

Ihnen allen einen guten Start im neuen Jahr. 2019 wird hoffentlich erneut ein gutes Jahr für alle unsere Patientenfamilien. Wir wünschen nur das Beste!

Mitgliederversammlung in Tannheim


Nicht nur die Kinderweihnacht, sondern auch die Mitgliederversammlung des Fördervereins stand am 9. Dezember auf dem Plan. Sowohl die Finanzen des Vereins als auch alle Vorstände wurden einstimmig bestätigt und wiedergewählt. Ein herzliches Dankeschön für den Vertrauensbeweis.

Für 2019 nimmt sich der Förderverein als wesentliche Aufgabe die Weiterentwicklung der Reittherapie vor. Zunehmend treffen unsere Therapeuten  auf Geschwisterkinder mit ADHS, dem wir künftig ein spezielles Therapiekonzept entgegensetzen werden. Die notwendige Anschaffung eines Ponys mit Sattel und Decke sowie umfangreiche Weiterbildungsmaßnahmen wurden durch die Mitgliederversammlung bestätigt. Ebenso sind 1,5 Arbeitsplätze des Therapieteams, umfangreiche Reparaturarbeiten in den Stallungen sowie eine Sonderförderung für verwaiste Eltern durch die Mitgliederversammlung genehmig worden. Der Gesamtetat 2019 beläuft sich auf 92.500 Euro. Fast 60 Prozent des Etats werden durch unsere Mitglieder und deren Mitgliedsbeiträge gestemmt. Hierfür bedankt sich der Vorstand von Herzen bei jedem einzelnen Mitglied.

Interessiert? Wenn auch Sie sich beteiligen wollen, gehen Sie einfach auf: https://www.kinderkrebsnachsorge.de/ueber-uns/foerderverein/


 

Eine bedeutende Verbesserung für die Reittherapie stellen die Weidehütten mit Futtertraufe dar, die der Förderverein dank Unterstützung der Sparda Bank München ermöglichen konnte. Die Weidehütte erlaubt es den Tieren, auch bei schlechtem Wetter im Freien zu bleiben.

Regen, Schnee – starker Wind. Wenn sich Tiere im Freien aufhalten sind sie den Unbillen der Witterung besonders ausgesetzt. Für das Team um Diplom- Reitpädagoge Arnold Seng bedeutet das, die Pferde und Esel in den Stall zu holen, wo es trocken und warm ist. Gerade bei längeren Schlecht-Wetter-Phasen aber mögen die Tiere das überhaupt nicht. Sie werden unruhig, erläutert Arnold Seng, leiden unter den beengten Verhältnissen. Für die therapeutische Arbeit mit den Kindern ist das nicht gut, da sind ausgeglichene Tiere von großer Bedeutung.

Aus diesem Grund hoffte Arnold Seng seit längerem auf wenigstens eine Weidehütte mit Futtertraufe, wie sie der Förderverein der Deutschen Kinderkrebsnachsorge dank der Unterstützung des Gewinn-Sparvereins der Sparda-Bank München e.V. nun ermöglichen konnte. Herzlichen Dank.

Jetzt können die Tiere bei schlechtem Wetter auf der Koppel unmittelbar beim Klinikgelände bleiben und selbst entscheiden, ob sie Unterschlupf in einer der zwei Schutzhütten suchen wollen. Ganz so empfindlich wie Menschen sind die Tiere schließlich nicht. Beim Wintereinbruch Ende November konnte sich die neue Anlage erstmals bewähren, wie die Fotos zeigen.

Das Team der Reittherapie freut sich mit den Tieren über die neuen Weidehütten und die Futtertraufe.

Doppeltes Glück …


hatten  Arno Baumer und Carmen Rimbrecht bei einem Fotowettbewerb von http://www.st-eb.de (Satteldecken und Schabracken auf Maß). Mit Ihren Bildern gewannen Sie den 2. Platz und zusätzlich noch den Jury-Preis. Sie entschlossen sich ihre Gewinne zusammen zu legen und an den Therapiestall in Tannheim zu spenden.
St-eb war sofort begeistert von der Idee und unterstützte sie bei der Auswahl der Stoffe und Formen und half die richtigen Masse vom Pferd zu nehmen. Ausserdem übernahm St-eb die anfallenden Mehrkosten, so dass nun eine wunderschöne, maßgeschneiderte Decke entstanden ist.

Auch unser Leon ist ganz begeistert von seiner neuen Decke!!!

Vielen Dank