Warum gerade Pferde für die tiergestützte Therapie?

Pferdepflege, ein wichtiger Aspekt in der Reittherapie. Hierbei geht es nicht nur darum, ein Pferd sauber zu halten. Es geht vielmehr um Dinge wie: Kontaktaufnahme, Abbau von Berührungsängsten, Erleben von Körpernähe oder das Erlernen von Handlungskompetenzen. Pferde sind sehr soziale Wesen. Sie haben sich als Fluchttier hoch spezialisierte Wahrnehmungs-und Verhaltensweisen angelernt. Deshalb können sie bei ihrem Gegenüber sofort emotionale Spannungsfelder wahrnehmen und sich entsprechend darauf einstellen.

Diese Fähigkeit der Pferde, uns unsere innere und äußere Haltung ständig widerzuspiegeln, bietet die Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung. Für uns als Therapeuten dient das Pferd als Co-Therapeut, das uns spiegelt und Feedback gibt. Das Pferd fordert uns zu einer eindeutigen Kommunikation und Klarheit auf. 

Für das Pferd ist es nicht wichtig, was ein Mensch erlebt hat, sondern wie er sich im Augenblick fühlt, und wie authentisch er sich gibt.

Pferde lassen sich nicht durch vordergründige Äußerlichkeiten täuschen.

Pferde reagieren auf Gestik, Stimme, Atmung, Stimmungssignale, Körperspannung und die Echtheit der Beziehung.

Das Pferd bricht schnell Abwehrmechanismen bei Kindern, da es einen sehr hohen Aufforderungscharakter hat.

Das Pferd schafft immer eine beruhigende, motivierende Atmosphäre, zumal es von Natur aus neugierig und freundlich ist.

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