Mehr Lob geht nicht – wir finden das toll


Über solch eine positive Rückmeldung freuen wir Therapeuten uns immer wieder enorm. Es gibt uns neue Motivation für die kommenden Rehas und zeigt uns wie wichtig und richtig unsere Arbeit ist.

Vielen Dank für die ganzen netten Worte, die wir von unseren Patienten bekommen.

Der Vorstand des Fördervereins freut sich natürlich mit, denn genau aus diesem Grunde fördern wir seit Jahren das Team und den Reitstall nach Kräften.

REHA 2018 hat begonnen


Die erste Reha dieses Jahr ist in vollem Gange. Unsere Patienten sind motiviert bei der Sache, zum Beispiel bei der Hippotherapie. Die Hippotherapie ist eine unterstützende physiotherapeutische Behandlungsform auf dem Pferd. Mit Hilfe dieser kann unter anderem die Rumpfaufrichtung, die Rumpfstabilität und das Gleichgewicht trainiert werden. Das Pferd überträgt auf den Reiter ein dreidimensionales Bewegungsmuster, das dem menschlichen Gehen entspricht. So kann auch das Gangbild positiv beeinflusst werden. Wie man auf den Bildern sieht haben nicht nur unsere kleinen Patienten Freude am Pferd, sondern auch unsere 27plus Reha Teilnehmer.

Rückblick 2017 Ausblick 2018


Wir bedanken uns bei allen, die uns dieses Jahr in irgendeiner Form unterstützt haben. Es war ein tolles, aber auch arbeitsintensives Jahr. Unsere Pferde haben hervorragende Arbeit geleistet und sind nun im wohlverdienten Urlaub.
Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Jahr.
Das Stallteam

Dem Dank und den Wünschen für 2018 schließen wir uns als Vorstand des Fördervereins sehr gerne an.

Besinnliches Weihnachtsfest


In der Hoffnung, dass Sie alle Einkäufe erledigt haben, wünscht der Vorstand des Fördervereins all unseren Mitgliedern nun einen besinnlichen und friedvollen Heiligabend.  Wir bedanken uns für Ihre Hilfe in 2017. Dank Ihnen war es uns möglich, viele Kinderherzen im letzten Jahr höher schlagen zu lassen. Höhepunkt unserer Arbeit war die Einweihung des Streichelzoos anläßlich des Jubiläums der Nachsorgeklinik Tannheim. Wir blicken dankbar zurück auf Ihre Hilfe.

Eine schöne Weihnachtsbotschaft soll Sie in die wenigen Stunden bis zum Heiligabend besinnlich einstimmen.

Schöne Weihnachtszeit all unseren Mitgliedern


Der Vorstand des Fördervereins wünscht all unseren Mitglieder eine besinnliche Weihnachtszeit. Sie ist in diesem Jahr deutlich kürzer und man muss sich schneller für das richtige Weihnachtsgeschenk entscheiden. Wenn Sie am 10. Dezember einen ganz besonderen Weihnachtsmarkt mit tollen Geschenkideen erleben wollen, dann kommen Sie zu uns in die Nachsorgeklinik Tannheim. Die Kinderweihnacht  beginnt um 10 Uhr mit einer Vielzahl von Verkaufsständen mit Handwerkskunst. Sie werden begeistert sein und sicher das eine oder andere passende Geschenk finden.

Gleichzeitig laden wir Sie herzlich an diesem Tag zu unserer Mitgliederversammlung ein. Hier berichten wir Ihnen, was wir alles mit Ihren Mitgliedsbeiträgen und Spenden unternommen haben und 2018 alles neu vorhaben. Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch.

Bewegender Moment mit Chantal im Reitstall


Die Reittherapie an der Tannheimer Nachsorgeklinik wird seit Jahren stark nachgefragt.

Insgesamt sieben Tiere helfen den Patienten, die an Krebs, Mukoviszidose oder einer Herzerkrankung leiden. Auch verwaisten Familien tut der Kontakt zu den geduldigen Ponys und Pferden gut. Das Mädchen hatte schon seit Wochen nicht mehr gelacht. Blass, bis auf die Knochen abgemagert und gestützt von ihrer Mutter saß die kleine Krebspatientin auf dem Pferd im Therapiestall der Tannheimer Nachsorgeklinik.

Austherapiert heißt es im Fachjargon, wenn die Medizin nichts mehr tun kann, um einen Menschen zu heilen. Eine Katastrophe, die sich kaum in Worte fassen lässt, heißt das für die betroffenen Familien. „Und dann hat sie plötzlich gelacht“, sagt Arnold Seng.

Der Diplom-Reitpädagoge ist Leiter des Therapeutischen Reitens an der Nachsorgeklinik und weiß noch nach vielen Jahren, wie bei der Mutter die Tränen flossen, weil ihre Tochter doch noch einmal lachen konnte. Dort oben auf dem warmen Pferderücken, weit weg von Krankenhausluft und Chemotherapie. Zwei Wochen nach der Reha ist die Zwölfjährige gestorben.

Die Schicksale ihrer Patienten gehen auch Arnold Seng und seinen Kolleginnen nahe. Egal, ob im Sattel „Onkos“, also Krebskranke, Mukovoszidosepatienten, verwaiste Eltern, Geschwisterkinder oder Herzpatienten sitzen. Seit 16 Jahren arbeitet der 49-jährige Vater von vier Kindern in der Nachsorgeklinik. Gemeinsam mit der Physiotherapeutin Isabelle Kolb, die eine Zusatzausbildung zur Hippotherapeutin absolviert hat und Caroline Rönnefarth, Reitlehrerin für Menschen mit Behinderung, kümmert er sich um die sieben Pferde – und vor allem um Körper und Seele der Patienten.

An diesem Vormittag steht für die 13-jährige Chantal Reiten auf dem Programm. Das Mädchen hat eine große Tumor-OP im Gesicht hinter sich und ist mit Eltern und Geschwistern zur Reha aus dem Saarland angereist. Vorsichtig, aber geschickt klettert sie am Ende der Stunde von Riba, der geduldigen Quarter-Horse-Stute. Isabelle Kolb muss nur ein bisschen assistieren. Noch drei Wochen zuvor war das undenkbar. „Chantal hatte große Angst“, erinnert sich die Physiotherapeutin, die selbst seit ihrem zehnten Lebensjahr reitet. Jetzt, am Ende der Reha, kann Chantal die Reitstunden kaum erwarten, ihre Mutter steht am Rande des Sandplatzes und fotografiert mit dem Handy ihre strahlende Tochter. Isabelle Kolb ist von Chantals Fortschritten begeistert. Überhaupt ist für die Physiotherapeutin ihre Stelle in Tannheim „wie ein Sechser im Lotto“.

Das Team im Therapiestall deckt ein breites Spektrum ab. Jeder Patient hat andere Bedürfnisse, auf alle wird eingegangen. Während es bei den einen um das Training von Motorik und Stabilität geht, steht bei den anderen das Wiedererlangen von Kompetenzen im Vordergrund. Wieder andere arbeiten beim Gespräch während der Reitstunde ihre Krankheitsgeschichte auf. Und oft werden sie auf dem Pferderücken buchstäblich zurück ins Leben geführt.

„Viele schwer kranke Kinder verlieren nach und nach ihre Handlungsfähigkeit“, nennt Arnold Seng ein Beispiel. Die Eltern meinen es gut, nehmen dem Kind jedoch mehr und mehr alltägliche Tätigkeiten ab, die es eigentlich selbst könnte. „Irgendwann ist man an dem Punkt, an dem man Eltern sagen muss: Lass auch mal los. Trau deinem Kind das zu, es kann das.“ Verwaiste Angehörige nimmt Arnold Seng zum Einstieg am liebsten mit auf eine Tour durch den Wald. Der Patient oben auf dem Pferd, der Reitpädagoge unten am Halfter. „Ohne direkten Blickkontakt ist es leichter, ein Gespräch zu beginnen“, weiß er. Das Getragenwerden macht den Kopf frei, lässt Worte finden, wofür es vorher keine gab.

Insgesamt sieben Pferde und Ponys gehören zum Stall. Auf allen dürfen auch gesunde Familienmitglieder reiten – erfahrene Pferdesportler im freien Gelände, Anfänger mit Hilfestellung auf dem Sandplatz oder in der Halle. Jeden Morgen ab 7.15 Uhr dürfen die Kinder im Stall helfen. „Manchmal reichen die Schubkarren gar nicht aus“, sagt der Stall-Chef und lacht.

Er ist froh, ein kompetentes Team an seiner Seite zu haben. Eine wichtige Stütze sind zudem die Deutsche Kinderkrebsnachsorge und der angeschlossene Förderverein, die die Reittherapie finanzieren, weil die Pflegesätze dafür nicht ausreichen.

Und immer wieder sind die Therapeuten tief berührt davon, wie ihre Schützlinge beim Reiten aufblühen und Selbstwertgefühl zurückgewinnen. „Unsere Rollstuhlkinder zum Beispiel: sie sind so stolz und glücklich“, beschreibt Isabelle Kolb. „Sie nehmen eine ganz andere Haltung ein, der Blick wird selbstbewusster“, ergänzt Arnold Seng. „Das ist Lebensfreude, da werden Kranke zum Helden.“ Und manchmal bedeutet Heldendasein auch, einfach nur herzhaft lachen zu können. Auf dem Pferderücken, weit weg von Krankenhausluft und Chemotherapie.

So spenden Sie oder werden Mitglied:

Spenden unter Stichwort „Tannheim“ bei Sparkasse Schwarzwald-Baar, Konto: 10550011, Bankleitzahl 694 500 65, IBAN: DE17 6945 0065 0010 5500 11, SWIFT-BIC.: SOLADES1VSS. Eine Spendenbescheinigung wird von 100 Euro an ausgestellt. Unterhalb dieses Betrages reicht beim Finanzamt die Vorlage des Kontoauszuges.

Alternativ können Sie als Mitglied im Förderverein der Nachsorgeklinik Tannheim direkt den Reitstall und die Reittherapie fördern. Mit monatlich 2 Euro helfen Sie uns, das Futter, den Tierarzt oder sonstige Erhaltungsaufwendungen zu finanzieren. Klicken Sie einfach auf diesen Link und werden Sie digital Mitglied im Förderverein. Übrigens: Jeder Cent kommt an. Wie arbeiten ausschließlich ehrenamtlich!

http://www.zusammenhalten-fuer-kinder.de

 

 

Heinzelmännchen in Tannheim


Die Nachsorgeklinik Tannheim ist in Dunkelheit und leichten Nebel gehüllt. Ab und an hört man den Ruf eines Esels in der morgendlichen Stille. Eine muntere bunte Schar schleicht sich leise aus der Klinik. Es ist sieben Uhr, kurz vor Sonnenaufgang geht im Therapiestall das Licht an. Und wie von Geisterhand wird von fleißigen Heinzelmännchen die tägliche Stallarbeit erledigt, d.h. füttern, ausmisten, neu einstreuen, Wasser kontrollieren und fegen fegen fegen.

 

Was sollen wir dazu noch sagen!


Heute tagte der Vorstand des Fördervereins der Nachsorgeklinik Tannheim und wir folgten einem sehr beeindruckenden und ergreifenden  Vortrag von Isabelle Kolb (Reittherapie) zum neuen Streichelzoo und der enormen Nutzung durch unsere monatlich wechselnden Kindergruppen der betroffenen Familien. Wir waren vorstandsseitig allesamt davon überzeugt, nicht nur die richtige Entscheidung getroffen zu habe,  sondern  sind inzwischen sehr sicher,  dass das „kindliche begegnen mit Tieren“ nachhaltig dazu beiträgt,  die Heilung  der Betroffenen sowie den familienorientierten Ansatz nachhaltig zu ergänzen. Der Streichelzoo ist schon nach kurzer Zeit zum Magnet für viele  Betreuungsgruppen der Klinik geworden, die bislang aus hygienischen Gründen der Einrichtung fern blieben.

Viele hatten es prognostiziert – dennoch ist es für uns und unseren hilfreichen Sponsoren eine Genugtuung und Bestätigung für diese Entscheidung . Deshalb ist es uns sehr wichtig, dass wir  herzlich Danke sagen an die ARGE der krebskranken Kinder in Süddeutschland sowie der Sparda-Bank München.

Uns stockte der Atem. Mehr können wir offensichtlich für unsere Tannheim-Kinder nicht tun. Wir sind „Alle samt“ sehr stolz darauf, ehrenamtlich dabei zu sein. Unterstützt Sie uns. Denn nur die Kraft aller Mitglieder macht das möglich.