Zwei wie Pech und Schwefel


Yva und Hibba kennen sich aus der Schildkrötengruppe. Ganz spontan vereinbarten die Beiden dort, dass sie im Reitstall fragen, ob sie einen gemeinsamen Ausritt machen dürfen. Aber klar doch, zumal die Beiden schon selbständig Ponys lenken können. Pünktchen und Lukas sind die passenden Ponys, auf denen das Abenteuer „Ausritt“ stattfinden sollte. Unsere Therapeutinnen Sabine und Marie begleiteten sie ins Gelände und mussten die Ponys nicht führen. Das konnten Yva und Hibba bereits so gut, dass es natürlich ein besonderes Erlebnis wurde.

Getreu dem Motto, „REHA-Kids über sich hinauswachsen zu lassen“, begleiteten unsere Therapeutinnen über die gesamte Strecke die beiden Mädels. Und sie machten Ihre Sache richtig gut. Entsprechend groß war die Freude, als die vier wieder im Stall zurück waren. Natürlich musste jetzt noch abgesattelt, gebürstet und gefüttert werden, denn Pünktchen und Lukas haben sich auch eine Belohnung verdient.

Hibbas Bruder, Sala, hatte zuerst Reittherapie in der großen Reithalle. Er, als Autist, profitiert von den kleinschrittigen, wiederkehrenden Routinen die ihm die Pferde vorgeben. Er kann das Pferd zwar noch nicht alleine lenken aber immerhin schon alleine führen. Dennoch bewies er viel Geschick auf dem Rücken von Vaiana. Dass es auch Ihm viel Spaß bereitete, sieht man auf den Bildern aus der Reithalle. So ist die gesamte Familie auf ihre Kosten gekommen. Beim Abendessen gab es sicher sehr viel zu erzählen.

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