Was der Förderverein mit dem Wildrosen-Weg beauftragte, erweckt inzwischen auf dem Klinikgelände mehr als Aufmerksamkeit. Das aus dieser gewagten Idee so etwas Großes entstehen kann, hatten wir „nur“ zu hoffen gewagt. Das aktuelle Ergebnis übertrifft bei weitem alle Erwartungen. Der Wildrosen-Weg biegt so langsam auf die Ziellinie ein. Die erwünschte Bedeutung dieses Abschnittes des Klinikgeländes wird zunehmend sichtbar. Zurecht strahlt unser Handwerker-Team um Erwin Halter. Sie haben in den letzten Tagen geliefert, auch wenn es nicht immer leicht war. Wenigstens das Wetter überzeugte.

Für die nächsten Tage verlagert sich die handwerkliche Konzentration auf den DenkMal-Platz. Hier stehen noch sehr viele Arbeiten an, ganz besonders die Einbringung des DenkMal-Herzens. Ein fünf Meter breites Cortenstahl-Herz, das mit schwerem Gerät an Ort und Stelle bugsiert werden muss. Sitzsteine sowie eine breite Steinumrandung werden das Herz einladend einrahmen, um den letzten, aber sehr wichtigen Therapieschritt gehen zu können – LOSLASSEN. Mit der Niederlegung des familiären Gedenksteins auf dem Herzen (noch fehlend) nehmen alle REHA-Familien endgültig Abschied von ihrem verstorbenen Kind, um anschließend wieder in den Alltag zurückzufinden. Der schwerste, aber wichtigste Schritt.


Eine weitere Gabione wird zudem auf dem Denkmalplatz eingebracht, um alle älteren Gedenksteine aufzunehmen, die auf dem künftigen Herz keinen Platz mehr finden. Üblicherweise geschieht die Auslagerung nach 36 Monaten. Der zunehmende Platzbedarf wird notwendig, da das REHA-Angebot in Tannheim behutsam erweitert wird. Wir freuen uns sehr auf die bevorstehende Einweihung dieses besonderen Teils des Klinikgeländes.







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