In vier Wochen drehen wir den Bauerngarten wieder auf links. Was uns alle aber überraschte, ist der erneute Verlust an Blumenerde in allen Hochbeeten. Selbst Insider sind ratlos – „Wir glauben, dass es doch ein Tier im Wald gibt, das gerne Blumenerde frisst!“ Im letzten Jahr haben wir 100 Sack Blumenerde in die Hochbeete eingebracht, das selbe Prozedere erwartet uns in diesem Jahr. Volker Kugel und Erwin Halter konnten es bei der Besichtigung kaum fassen, dass erneut so viel Blumenerde abgesackt sein soll. Oder haben wir in großes Loch im Untergrund, das sich aus unseren Hochbeeten gerne bedient? Sei es drum, um diese Arbeit kommen wir nicht vorbei. Mit vielen fleißigen Händen schaffen wir das.



Frostschäden beseitigen, neue Pflanzen einsetzen und natürlich den Boden auflockern und düngen. All das hat Volker Kugel auf seiner Checkliste für den Bauerngarten stehen. Bis zum 20. April sind es ja noch vier Wochen, dennoch hoffen wir sehr, dass das Team von schlechtem Wetter verschont bleibt. Bekanntlich stand Volker in den letzten Jahren immer für mindestens einen ordentlichen Regenguss. Nach dem Gärtner-Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Bekleidung“ sind wir als Nichtgärtner eben Betroffene im besten Sinne.



Auch im letzten Jahr legten wir eine Kaffeepause ein, weil es zu massiv regnete. Kein Beinbruch, denn unser Stiftungsteam um Steffi Rothmund hat uns noch immer bestens versorgt, dass eine Regenpause in der Gartenhütte zu den angenehmen Seiten eines Pflanztages zählt. Wir nehmen es so, wie es kommt. Der 20. April steht und hier tritt Volker Kugel im Bauerngarten an – komme was wolle. Wie in den letzten Jahren werden Gemüsesorten noch nicht eingesetzt. Sie können witterungsbedingt in Tannheim erst im Mai gepflanzt werden. Katharina Biedermann wird das mit Ihrem Mann Alex bei passender Gelegenheit im Mai nachholen.


Das Gartengelände hat nach der kalten Jahreszeit immer viel gärtnerische Zuwendung notwendig. Nicht nur in den Hochbeeten ist etliches zu erledigen, auch auf den Laufwegen in der Gartenmitte breiteten sich Unkräuter aus. Bei einer Innenflächen von 15 x 18 Metern kann man sich leicht vorstellen, dass einige Handarbeiten notwendig sind, um die Unkräuter für eine weitere Gartensaison zu verdrängen. Leider eine jährliche Sisyphusarbeit, da wir keinerlei Unkrautvernichter verwenden. Katharina erhielt von Volker ein Extralob für Ihre Arbeit. Wenn alles klappt, sollten wir wieder ein großes Blütenmeer im Bauerngarten erleben. Die Ansichten aus 2025 dürfen sich gerne wiederholen.








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