Wir hatten keine Ahnung, wie gut wir es hatten und keine Ahnung, dass wir es so vielleicht nie wieder erleben werden


Der 1. Advent läutet alljährlich die Weihnachtszeit ein. Eine Zeit im Jahr, die wieder Licht und neue Zuversicht in unser Leben bringt. Wenn da nicht all die vielen Ungereimtheiten unser aktuelles Leben beeinflussen würden. Deshalb ist es in diesem Jahr wichtig, den Moment der Weihnachtszeit besonders wahr zu nehmen – getreu dem Wunsch nach Carpe Diem. Schauen wir einfach nicht zu weit nach vorne, sondern pflücken uns den aktuellen Tag und machen ihn zu einem besonderen Moment. Das wünscht der Vorstand des Fördervereins all unseren Mitgliedern, Gönnern und Förderern.

„Zünde eine Kerze an“ von Martin Buchholz and Friends hatte in den letzten Jahren immer zur sich zuspitzenden Weltgeschichte gepasst, aber in diesem Jahr gefühlt noch viel viel mehr. Wann wir die Spitze der weltweiten Verwerfungen erreichen, bleibt unbeantwortet und lässt uns nur noch die Augen verschließen. Unwirkliche Zeiten kehren selbst in unsere so wertvollen Demokratie zurück, die längst überwunden schienen. Deshalb zünden auch Sie mit uns innerlich ein Licht an und erhellen Ihre Gedanken und Gefühle.

Tief betroffen nehmen wir täglich Schreckensmeldungen zur Kenntnis und verdrängen das unfassbare Leid in der Welt so gut es eben geht. Nicht nur die Ereignisse in der Ukraine und Israel werfen unsere Weltgesellschaft in Unzeiten zurück, auch die zunehmenden Unsicherheiten unserer demokratischen Freunden in aller Welt überfluten unseren Sorgenberg. Auch der weltweite Flüchtlingsstrom zeigt der Weltgesellschaft seit Jahren nicht nur ihre Grenzen der Hilfsbereitschaft auf, sondern spaltet inzwischen unsere demokratische Gesellschaft. Man fragt sich täglich, was wird als Nächstes folgen?

Ein Ende ist leider nicht in Sicht. Daher passt es besonders gut, wenn wir gemeinsam innerlich eine Kerze anzünden in der Hoffnung, dass diese unfassbare Realität bald ein Ende finden möge.

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