Das neue Kinderhaus der Nachsorgeklinik Tannheim ist eröffnet


Cornelia Putschbach – Südkurier – in Auszügen übernommen

Die Nachsorgeklinik in Tannheim eröffnet ihr neues Kinderhaus. Spenden der Leser des SÜDKURIER haben zu einem ganz großen Teil dazu beigetragen, dass diese dringend benötigte Erweiterung der Klinik gebaut werden konnte.

Mit einem beherzten Schnitt durchtrennen kleine Patienten der Nachsorgeklinik Tannheim bei der Eröffnung des neuen Kinderhauses das rote Band. Mit ihnen freuen sich (hinten von links) Andreas Küchle und Vorstandsvorsitzender Martin Buch von der Sparda Bank, Geschäftsführer Roland Wehrle, der ärztliche Direktor der Nachsorgeklinik Tilman Eberle, Andreas Ambrosius, Mitglied der Chefredaktion des SÜDKURIER, Inneneinrichter Robert Dauwalter, Geschäftsführer Thomas Müller und Ute Löschel, Leiterin der Kinder- und Jugendabteilung der Klinik (rechts). | Bild: Cornelia Putschbach

Lange hat man bei der Nachsorgeklinik in Tannheim auf das neue Kinderhaus hingefiebert. Dringend wurden neue Gruppen- und auch Therapieräume benötigt. Jetzt ist es endlich soweit: Das Kinderhaus, zu dessen Bau die Leserinnen und Leser des SÜDKURIER mit ihren großzügigen Spenden einen erheblichen Teil beigetragen haben, ist in Betrieb.Zur Einstimmung auf die Eröffnung gab es zunächst im Kaminraum der Klinik, einem beliebten Treffpunkt für die Patienten, ein eigens getextetes Luftballonlied zu Ehren des neuen Kinderhauses.

Die Begeisterung für diesen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Nachsorgeklinik Tannheim war deutlich zu spüren. Mit dabei waren auch Vertreter der Unterstützer der Klinik, so auch für den SÜDKURIER Andreas Ambrosius, Mitglied der Chefredaktion. Auf mehr als 500 Quadratmetern Nutzfläche verfügt die Nachsorgeklinik in Tannheim künftig über zwei neue Gruppen- beziehungsweise Therapieräume, einen dritten flexibel nutzbaren Raum, eine neue Holz-Therapie-Werkstatt und die dazugehörigen Sanitärräume.

Zentral zwischen den Hauptgebäuden gelegen und an das Haupthaus angebunden ließ man das Kinderhaus zu einem großen Teil im Erdboden verschwinden. Es wurde im Wesentlichen unter das umgebende Bodenniveau abgesenkt und unterirdisch in das Gelände eingebaut – und bekommt dennoch viel Tageslicht.

Die Apartments der Patienten, andere Therapieräume und auch die medizinische Abteilung sind durch die zentrale Lage des neuen Kinderhauses einfach zu erreichen. Mit 1,8 Millionen Euro Kosten rechnete man zunächst. Doch seit der ersten Planung sind in schwieriger Zeit die Baukosten, die Kosten für Baumaterialien, für Handwerksbetriebe und die Energie explodiert. 3,3 Millionen Euro musste die Klinik letztlich investieren.

Für weitere Informationen zum Förderverein, für neue Mitgliedschaften oder auch Geldspenden, nutzen Sie bitte den Link: http://www.zusammenhalten-fuer-kinder.de

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