Einen kälteren Tag hätten wir uns nicht aussuchen können, um mit allen Beteiligten der Klinik die Projekte 2025 des Fördervereins vorzubesprechen. Schnee, Regen und Nebelschwaden wechselten im Stundentakt. Dennoch – es musste sein. Drei Projekte stehen bekanntlich vordergründig auf der Wunschliste. Neben der Erneuerung und Erweiterung der Bienenwiese mit Beleuchtung des Zugangsweges zum Allwetterplatz, widmeten wir uns unserem Sorgenkind, dem Traumpfad. Was so einfach wirkte, hat letztlich so manche Überraschung zu bieten. Fest steht inzwischen, wo die Skulptur „Faust“ von Hubert Rieber hinkommen wird. Der Ort für das zu Fundament ist vom Künstler selbst ausgesucht und wird im Laufe des Mai´s gebaut. Aus einem Betonsockel wird auf Wunsch des Künstlers nun ein Granitsockel. Danach zieht das Kunstwerk für immer auf das Klinikgelände in Tannheim um. Wie man erkennen kann, war viel abzustimmen. Jetzt sind wir uns im Klaren, was und wo alles möglich ist und sind auf die verschiedenen Kostenvoranschläge sehr gespannt. Denn sie bestimmen letztendlich, was in 2025 finanziell umgesetzt werden kann. Wir freuen uns schon auf das Projektjahr 2025.




Dick vermummt fanden sich alle Beteiligten auf dem Klinikgelände ein, um viele Fragen zu den Projekten zu diskutieren. Das es besonders kalt war, erkennt man an unseren beiden Damen in der Runde. Zunächst war die Neugestaltung und Erweiterung der Bienenwiese dran, denn in dieser Umsetzung soll zusätzlich eine Wegbeleuchtung für unsere Therapiepferde eingebracht werden. Für Volker Kugel ist es einfach – denn lediglich die neue Gesamtausdehnung der Blumenwiese ist für Ihn von Bedeutung. Um die Wegbeleuchtung kümmert sich Erwin Halter, unser Gartenspezialist. Insgesamt 30 Meter Kabelgräben sind zu ziehen, fünf Beleuchtungskästen zu setzen und das entsprechende Erdkabel bis zum Gartenhaus des Bauerngartens zu verlegen. Abschließend montieren unsere Elektriker der Klinik die fünf Beleuchtungen an den Zugangsweg. Hört sich einfach an. Wir werden bei der Umsetzung sehen, was alles ungeplant hinzukommen wird. 😅😅😅



Hubert Rieber ließ es sich nicht nehmen, der Nachsorgeklinik persönlich einen Besuch abzustatten. Bei der Begehung des Klinikgeländes legte er selbst fest, wo fortan sein Kunstwerk „Faust“ erstrahlen wird. Er entschied sich für einen Platz gut sichtbar am Haupteingang der Klinik. Was allerdings nicht geplant war, ist das Material des Sockels. Aus Beton wird nun Granit, was dem Kunstwerk allerdings einen wertigen Gesamteindruck verleiht. Hieran erkennt man, dass Planungen sich verändern.
Das größte Sorgenkind ist und bleibt der „Traumpfad“. Hier konnten wir weitere Klarheit schaffen, welche Herausforderungen durch das Wurzelwerk des Baumbestandes entstehen. Entlang der Baumallee sind zudem erhebliche Strecken zu überwinden. Wie sich das auf die Gesamtkosten auswirken wird, ist noch nicht endgültig zu ermessen. Wir hoffen jedoch, dass sich nun alles zum Guten wendet und die Arbeiten im Frühjahr beginnen können.





Um das alles realisieren zu können, bedurfte es vieler Spender. Erneut blicken wir auf eine sehr große Unterstützung. Die Mitgliederinformation des Fördervereins zum Jahresende brachte erneut 132 Weihnachtshelfer hervor. Wir sind riesig Stolz auf das besondere Vertrauensverhältnis zu unseren mehr als 1.000 Mitglieder. Sie stellten uns zum Jahresende erneut mehr als 20.000 Euro für die Projekte 2025 zur Verfügung. Damit ist eine bedeutende Grundlage für das Projektjahr 2025 gelegt. Die restliche Finanzierung sollte uns in den nächsten Monaten noch gelingen. Wir sagen „herzlichsten Dank“ an unsere Mitglieder für diese erneute außergewöhnliche Unterstützung.


































































































